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Bonus zum Jobeinstieg sichern – Studium von der Steuer absetzen

Bonus zum Jobeinstieg sichern – Studium von der Steuer absetzen

| Am 20. Jun 2017

Abschluss in der Tasche, Traumjob gefunden, wie wäre es jetzt noch mit einem Bonus des Finanzamtes in Höhe von mehreren tausend Euro aufs Konto? Unserer Erfahrung nach wehren sich die Wenigsten dagegen. Was ihr dafür tun müsst? Eine Steuererklärung als Student/-in anfertigen, dafür investiert ihr etwa 1-2 Stunden Zeit pro Jahr. Kein schlechter Stundenlohn also und sogar bis zu 4 Jahre rückwirkend möglich!

Was steckt dahinter?

Ein Vorteil, den der Studentenstatus mit sich bringt, ist das geringe Einkommen (zumindest im Falle der Steuererklärung). Zusätzlich gibt es Kosten, die für dein Studium anfallen und die du steuerlich geltend machen kannst. Vereinfacht sieht das dann manchmal so aus:

Wenig Einkommen – Studienkosten = Verlust

Das ist ausnahmsweise mal etwas Gutes, denn genau das willst du erreichen: Dein „Konto beim Finanzamt“ ins Minus bringen. Warum du das willst? Du kannst diese Verluste dem Finanzamt Jahr für Jahr vorhalten, bis sie mit deinem ersten Einkommen verrechnet werden und du die zu viel gezahlten Steuern zurückerstattet bekommst. Das Ganze nennt sich Verlustvortrag und funktioniert auch ohne Einkommen.



Wer kann das machen?

Im Prinzip jeder Student. Auf jeden Fall klappt es im Master, der Promotion oder auch dem Bachelor, wenn du vorher eine Ausbildung gemacht hast. Studienkosten werden in diesen Fällen als Werbungskosten gesehen und können entsprechend geltend gemacht werden. Ausnahme sind leider die Bacheloranden. Bei denen gelten die Studienkosten noch als Sonderkosten. Diese können zwar auch mit den Einnahmen verrechnet werden, aber das ist erst sinnvoll, wenn du steuerpflichtig wärst. Und das sind die wenigsten Studenten. Trotzdem solltest du es machen, denn aktuell ist die Rechtslage hier noch nicht final entschieden. Und sollte in den nächsten Jahren beschlossen werden, dass auch Bachelor-Studenten davon Gebrauch machen können, gilt das rückwirkend für alle Anträge, die du bis dahin gestellt hast. Es könnte also doch noch klappen und sich auch richtig lohnen: Rückerstattungen zwischen 5.000 und 10.000 EUR sind keine Seltenheit.

Wie funktioniert das?

Wir können dich beruhigen: So ätzend wie es klingt, ist es gar nicht. Du musst nicht für alles Belege sammeln, denn für viele steuerlich relevanten Posten gibt es Pauschalbeträge, über die Studenten selten kommen, und vereinfachte Formen der Nachweise.

Unter anderem kannst du Folgendes absetzen:

  • Fahrtkosten zur Uni, Bibliothek, Lerngemeinschaften, Heimfahrten, etc.
  • Telefon und Internetkosten
  • Laptop, Drucker, Software
  • Umzug
  • Auslandssemester
  • Semesterbeiträge
  • Fachliteratur
  • Versicherungsbeiträge

 

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Kay Koch

About Kay Koch

Kay ist über ein paar Umwege zur Öffentlichkeitsarbeit gekommen. Nach einer Physiotherapieausbildung studiert er nun Wissenschaft - Medien - Kommunikation an der Universität Karlsruhe. Seit April 2016 unterstützt er das Team von Campusjäger in der PR.

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