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Das Praktikum: Wunsch oder Pflicht?

Das Praktikum: Wunsch oder Pflicht?

| Am 04. Aug 2015

Viele Studenten möchten während ihres Studiums nicht nur in der Uni sitzen und Theorie pauken, sondern auch durch Praktika Praxiserfahrung sammeln und einen Einblick in den Arbeitsalltag bekommen. Sei es ein Pflicht- oder ein freiwilliges Praktikum, hier bekommst du Infos zu beiden und erfährst, warum ein studienbegleitendes Praktikum richtig wertvoll sein kann.

Das Pflichtpraktikum

Zu vielen Studiengängen gehört ein Praxissemester oder Pflichtpraktikum. So wird sichergestellt, dass der Student nicht nur theoretische Kenntnisse mitnimmt, sondern diese auch gezielt praktisch einsetzen kann.  Eine bestimmte Dauer ist hier nicht einheitlich festgelegt. Muss man für manche Studiengänge nur wenige Wochen lang Arbeitsluft schnuppern, werden bisweilen auch Pflichtpraktika mit einer Länge von sechs bis zwölf Monaten verlangt. Einjährige Praktika sind aber eher die Seltenheit. Du solltest dich jedoch nicht von der Dauer des Praktikums abschrecken lassen. Da es oft mehrere Wochen dauert bis man eingearbeitet ist, lohnt sich ein mehrmonatiges Praktikum allemal.

Die Vergütung beim Pflichtpraktikum 

Da man beim Pflichtpraktikum in erster Linie Student und nicht Arbeitnehmer ist, hat man leider keinen Anspruch auf Vergütung oder gar den Mindestlohn. Viele Unternehmen zahlen aber trotzdem eine Aufwandsentschädigung, da man ja in dieser Zeit als Mitarbeiter agiert.

Das freiwillige Praktikum

Auch wenn im Studium kein Pflichtpraktikum vorgesehen ist, lohnt es sich trotzdem sich nach Praktika umzuschauen. Im Gegensatz zu den Pflichtpraktika hast du hier den Vorteil, dass du auch in fachfremde Bereiche reinschnuppern kannst . Denen, die sich ihrer Berufswahl schon sicher sind, ist dies genauso zu empfehlen wie den Unentschiedenen und Wankelmütigen. Es kann ja sein, dass man ganz überraschend eine Vorliebe für etwas entdeckt, über das man sich vor dem Praktikum noch gar keine Gedanken gemacht hat. Und selbst wenn du nach Beendigung des Praktikums merkst, dass das so gar nichts für dich ist, war es trotzdem eine wertvolle Erfahrung.

Die Vergütung beim freiwilligen Praktikum

Von freiwilligen Praktika kann man neben wertvollen Erfahrungen manchmal auch ein bisschen Taschengeld mitnehmen. Die Höhe der Vergütung unterscheidet sich je nach Branche und Unternehmen und ist nicht einheitlich festgelegt. Während das Praktikumsgehalt bei kleineren Unternehmen oft im Bereich von ca. 300-500 € monatlich liegt, kann man sich bei größeren Unternehmen und in der IT-Branche teilweise mit 600-800 € sogar ein wenig Geld ansparen.

Anspruch auf Mindestlohn hat man als Student auch beim freiwilligen Praktikum nicht, es sei denn das Praktikum geht länger als drei Monate, dann wird der Mindestlohn ab dem ersten Tag fällig. Weil sich aber vor allem junge Unternehmen den Mindestlohn nicht leisten können, sind Praktika oft auf 3 Monate begrenzt. Keine schlechte Zeitspanne, denn man hat genug Zeit angelernt zu werden und mitzuarbeiten, legt sich aber nicht für allzu lange fest.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein freiwilliges Praktikum?

Grundsätzlich liegt das ganz bei dir. Manchmal bietet es sich an, vor Beginn des Studiums ein Praktikum zu machen, um sich für die Studienwahl zu orientieren. Häufig suchen Unternehmen aber bereits immatrikulierte Studenten, die schon ein bisschen Hintergrundwissen und Praxiserfahrung für die Stelle mitbringen. Ist man nicht mehr immatrikuliert, müssen Unternehmen den Mindestlohn ab dem ersten Tag zahlen – das kann vor allem für kleine Unternehmen schwierig sein.

Wenn du in den Semesterferien zwei bis drei Monate aufbringen kannst, bietet sich in diesem Zeitraum ein Praktikum an. Versinkst du aber in Klausuren und Semesterferien ist für dich ein Fremdwort, informierst du dich am besten direkt bei deiner Universität über Möglichkeiten ein Praktikum studienbegleitend einzubauen und beantragst zum Beispiel ein Urlaubssemester. Dann studierst du zwar ein Semester länger, hast aber gleich wertvolle Erfahrungen gesammelt, mit denen du dir auf lange Sicht später im Berufsleben Zeit sparen kannst.

Wichtig ist auch, dass du dir Zeit für die Praktikumssuche und Bewerbungen lässt. Zwar hat man manchmal Glück und es ergibt sich in letzter Minute noch etwas Spannendes, jedoch solltest du am besten ein paar Monate für die Suche einplanen. Es wäre schade, wenn das Praktikum nur daran scheitert, dass du dich zu spät beworben hast.

Was bringt es mir wirklich?

Ganz klar: Mit einem Praktikum wirst du wahrscheinlich nicht reich, darum geht es hierbei aber auch nicht. Auf jeden Fall solltest du die wirklich wertvolle Praxiserfahrung, die du mitnehmen kannst, nicht unterschätzen. Lass dir Zeit, um einen Praktikumsplatz zu finden, bei dem du deine Fähigkeiten ausbauen kannst, denn auch im Lebenslauf sieht ein Praktikum super aus. Also am besten gleich loslegen:

 

STUDENTENJOBS


Die Infos in diesem Artikel gelten für Studenten, die an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben sind. Für Praktikanten, die nicht immatrikuliert sind, gelten teilweise andere Regelungen. Die genannten Zahlen sind Beispiele, die der Veranschaulichung dienen. Ausnahmen sind möglich.

 

BILDQUELLE: Alejandro Escamilla, unsplash.com

Melissa Walker

About Melissa Walker

Melissa studiert English Studies und Spanish an der University of Stirling (UK). Im Juni 2015 wurde sie Teil des Campusjägerteams und kümmert sich seitdem sowohl um Social Media als auch um operative Aufgaben.

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