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Dein Leitfaden für einen perfekten Lebenslauf

Dein Leitfaden für einen perfekten Lebenslauf

| Am 21. Apr 2015

Der Lebenslauf ist ein elementarer Bestandteil ein jeder Bewerbung und sollte stets aktuell gehalten werden. Mit Inhalt füllen musst du ihn im Laufe deines Lebens schon selbst, wir zeigen dir aber einfache Grundsätze, die beim Erstellen deines Lebenslaufs unbedingt eingehalten werden müssen.

Was ist wichtig beim Lebenslauf?

Der erste Eindruck zählt. Deswegen solltest du gerade auf die zentralen Dinge wie Design, Bewerbungsfoto und persönliche Daten besonders achten. Wenn du diese Tipps beachtest, ist die Bewerbung schon halb geschafft.

Das Design: Große Unternehmen mit einer Vielzahl von Bewerbern haben nicht die Zeit sich jeden Lebenslauf einzeln durchzuschauen. Häufig werden unansehnliche Dokumente direkt aussortiert. Versuche deshalb keinen Standard schwarz-weiß Lebenslauf zu erstellen sondern bringe ein bisschen Abwechslung und Farbe ins Spiel. Jetzt aber bitte nicht damit anfangen, die Überschriften pink zu färben, sondern einfache Farbuntermalungen passend einfügen. Selbstverständlich sollte er in tabellarischer Form vorliegen.

Bewerbungsfoto: Das Bewerbungsfoto ist meistens der erste Eindruck, den das Unternehmen von dir bekommt. Falls nicht anders gefordert, direkt in den Lebenslauf oben rechts einfügen. Hierfür bitte zu einem guten Fotografen gehen. Es muss zwar keine 100€ kosten, sollte aber auch nicht aus einer Fotobox vom Bahnhof stammen. Mit einem gepflegten Aussehen und einem freundlichem Lächeln kannst du gleich Punkte sammeln.

Persönliche Daten: Name, Geburtsdatum und Geburtsort, Anschrift, Familienstand, Staatsangehörigkeit



Praktische und theoretische Erfahrungen strukturieren

Weiterhin ist wichtig, auch seine theoretischen und praktischen Erfahrungen einzutragen. Dazu gehören die akademische Ausbildung, die Praxiserfahrungen und wie gut du Sprachen und verschiedene Tools beherrschst.

Akademische Ausbildung: Dass man in der Grundschule war, dürfte jedem klar sein. Sie sollte lediglich erwähnt werden, wenn sie in einem anderen Land als die weiterführende Schule besucht wurde. Auf jeden Fall Dauer, Abschluss und Bildungseinrichtung angeben, z.B. 09/2004 – 09/2007 Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen KIT Abschluss: 2,7

Aussehen kann das zum Beispiel so:

Mehr Beispiele bei Klick aufs Bild!

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Praxiserfahrung: Hier sollten nur die wichtigsten Erfahrungen chronologisch rückwärts eingetragen werden. Für eine Stelle als Softwareentwickler z.B. ist es irrelevant, ob man 1990 Zeitungen ausgetragen hat. Natürlich kann man hier auch private Projekte angeben, man sollte aber immer einen Nachweis zur Verfügung haben. Hierbei sollten die wichtigsten Erfahrungen stets oben stehen.

Weiterbildung/Seminare: Auch hier nur angeben, wenn es für den Beruf relevant ist.

Sprachen: Alle Sprachen angeben, in denen man mindestens Grundkenntnisse hat. Ganz wichtig ist dabei eine kurze Einschätzung über die Sprachkenntnisse. Zum Beispiek:  Deutsch (Muttersprache), Englisch (Fortgeschritten), Französisch (Grundkenntnisse)

Tools/Fähigkeiten: Dazu gehören hauptsächlich EDV-Kenntnisse. Hierbei gilt das gleiche wie bei den Sprachen, kurz eine Einschätzung dazuschreiben! Z.B. Java (Experte), C++ (Anfänger) etc. Auch hier die wichtigsten Tools zuerst nennen. Nicht vergessen: Auch Programme wie Microsoft Office oder SPSS können sollten eingetragen werden!

Optional, aber nicht unwichtig: Engagement und Hobbies

Diese Daten muss man nicht angeben. Zum Teil ist es sogar umstritten, ob deine Interessen wirklich in eine Bewerbung gehören. Generell hat es allerdings einen positiven Effekt, wenn du dein soziales Egagement und deine Hobbies einträgst. Wichtig: Das Ende sollte allerdings auf keinen Fall vergessen werden.

Soziales Engagement: Bist du Trainer in einem Verein oder freiwilliger Helfer in einer Organisation? Schreibe es in den Lebenslauf. Damit erweckst du einen sehr guten Eindruck.

Hobbies: Das ist ein heikles Thema, denn viele Arbeitgeber sind sich nicht einig, ob Hobbies relevant sind oder nicht. Hier gilt es aufzupassen, da sie auch ein falsches Bild vom Bewerber darstellen können. Auf jeden Fall gilt: Wenn eine Teamsportart deine Leidenschaft ist, gib sie auf jeden Fall an. Das zeigt, dass du teamfähig bist.

Das Ende: Auf jeden Fall Datum, Ort und Unterschrift darunter setzen.

Lebensläufe… | stock.tookapic.com

Fehler beim Erstellen des Lebenslaufs?

Was auf keinen Fall drinstehen sollte: Politische Meinung, religiöse Ansichten, Gehaltsvorstellungen, Name und Beruf der Eltern und Geschwister, Gesundheitszustand.

Letzte Schritte: Überprüfe auf jeden Fall noch mal die Rechtschreibung und schau, dass der Lebenslauf möglichst lückenlos ist bzw. du in einem Bewerbungsgespräch Auskunft darüber geben kannst, was du in den fehlenden Jahren gemacht hast. Falls er per Post verschickt wird, vermeide Flecken, Knicke und eine schlechte Kopierqualität.

Als PDF versenden: Klingt zwar einfach, trotzdem machen es viele Bewerber nicht. Ein Lebenslauf als PDF-Datei sieht nicht nur deutlich schöner aus als ein Word Dokument, es ergeben sich auch keine Formatierungsfehler oder sonstige Unschönheiten. Also am besten nach dem Erstellen ein kostenloses Tool zum konvertieren benutzen, wie z.B. Word to PDF  oder direkt online konvertieren mit z.B. Free PDF convert. Wer Microsoft Word hat, kann das Dokument auch direkt beim Speichern konvertieren – einfach .pdf statt .docx auswählen!




Alternative:

Falls es dir zu umständlich ist, einen Lebenslauf zu erstellen, kannst du auch einfach das Formular bei Campusjäger ausfüllen und wir bewerben dich bei den Jobs, die zu dir passen.

STUDENTENJOBS MIT EINEM KLICK

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BILD: William Iven, unsplash.com

Florian Böttcher

About Florian Böttcher

Florian ist Student der Technischen-Volkswirtschaftslehre am KIT. Im April 2015 wurde er Teil des Campusjägerteams und kümmert sich seitdem sowohl um operative Aufgaben, als auch um die Weiterentwicklung bestehender Prozesse.

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