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Fehler im Deutschen - das wird oft falsch gemacht

Fehler im Deutschen – das wird oft falsch gemacht

| Am 17. Jul 2015

Zugegeben, die deutsche Sprache ist nicht immer ganz leicht. Viele Fehler im Deutschen werden endlos durchgekaut und lassen sich eigentlich leicht vermeiden, jedoch bietet die Sprache nicht selten auch versteckte Tücken. Denn häufig sind die Fehler schon als vermeintlich korrektes Deutsch in den Sprachgebrauch übergegangen und lassen sich erst nach genauerem Hinschauen als Fehler enttarnenAndere sind allgemein als Fehler bekannt, wurden jedoch zur unangenehmen Gewohnheit und lassen sich deshalb nur noch schwer abgewöhnen.

Also, lies dir einfach diesen Artikel durch und sieh dir ein paar der sprachlichen Entgleisungen an. Und mit dieser Aufforderung kommen wir gleich zum ersten Fehler, denn mit dem Imperativ tun sich offensichtlich noch sehr viele schwer. Das Kind auf dem Schulhof, das seinem Klassenkameraden „Werf den Ball zu mir!“ zuruft und die Mutter, die ihren Sohn auffordert: „Ess dein Gemüse!“ haben eins gemeinsam: In der Deutschstunde haben beide ein bisschen geschlafen. Aus irgendeinem Grund hacken viele einfach dem Infinitiv die Endung ab. Um die Befehlsform zu bilden orientiert man sich jedoch meistens an der zweiten Person Singular des Verbs und lässt dann die -st Endung weg. Ausnahmen gibt es wie bei den meisten Regeln aber auch hier.

Wegen dem schlechten Wetter

Dieser Grammatikfehler ist inzwischen schon so präsent, dass Bastian Sick sogar eine ganze Buchreihe nach ihm benannt hat. Ob wegen dem des schlechten Wetters oder während dem des Essens – dem Genitiv geht es zunehmend an den Kragen, denn er wird vom Dativ verdrängt. Der falsch verwendete Kasus hat sich mittlerweile so in der Umgangssprache breitgemacht, dass der korrekte Genitiv sogar von manchen Ohren als geschwollen und seltsam empfunden wird.

Begibt man sich trotz des schlechten Wetters nach draußen, nimmt man sich am besten einen Regenschirm mit. Das macht Sinn. Das tut es aber gar nicht. It makes sense in English, jedoch ergibt es im Deutschen Sinn, oder es ist eben sinnvoll. Es handelt sich hierbei also wieder um ein Paradebeispiel für einen Fehler, der sich mittlerweile so im Sprachgebrauch verbreitet hat, dass er kaum mehr als solcher enttarnt wird.

Scheinbar richtig, anscheinend falsch?

Es gibt viele Wörter, die scheinbar das gleiche bedeuten und deshalb als Synonyme gebraucht werden. So verhält es sich auch mit scheinbar und anscheinend – zwischen diesen beiden Worten gibt es aber einen bedeutenden Unterschied. Hat jemand scheinbar den Kuchen schon gegessen,  ist dem nicht wirklich so und er wurde vielleicht nur in den Kühlschrank gestellt. Wurde er aber anscheinend gegessen, hat der Übeltäter wahrscheinlich Krümel am Mund und dazu noch einen vollen Magen. Die Unterscheidung bezieht sich also auf den Wahrheitsgehalt des Scheins.

Kleine Fehler, große Wirkung 

Leider kommt es noch häufig vor, dass in Anschreiben oder Lebensläufen angegeben wird, dass man seid seit 2012 einen Nebenjob hat. Offensichtlich bereiten Worte mit der gleichen Aussprache vielen Leuten noch erhebliche Probleme – dann behaupten sie etwa, das dass sie für die Stelle geeignet seien. Solche Fehler können passieren, jedoch lassen sie auf eine flüchtige und unkonzentrierte Arbeitsweise schließen, was für die meisten Jobs ja nicht die allerbeste Voraussetzung bietet. Außerdem werden diese vom Textverarbeitungsprogramm, spätestens aber beim Korrekturlesen entdeckt und können schnell behoben werden. Also lieber nochmal durchlesen.

Bitterer Beigeschmack

Es lässt sich also nicht abstreiten, dass die sorgfältige Präsentation und korrekte Orthographie bei einer Bewerbung unentbehrlich sind. Denn auch wenn das Profil des Kandidaten zur Stelle passt, bleibt doch ein Wermutstropfen. Also auch kein Wehmutstropfen, wie oft behauptet wird, da man sich auf den bitteren Geschmack des Wermuts bezieht und nicht, weil man beim Anblick von Rechtschreibfehlern besonders wehmütig wird.

Generell sollte man sich aber nicht verunsichern lassen, denn absolut perfekt drücken sich die Allerwenigsten aus und hier wurde nur ein Bruchteil der Fehler vorgestellt. Spätestens nach dem Lesen dieses Artikels kannst du aber zumindest ein paar dieser Fehler vermeiden – auch wenn du da der Einzigste Einzige bist.


Da das Bewerben selbst mit makelloser Orthographie nicht ganz einfach ist, unterstützen wir dich gerne – ganz ohne ein langes Anschreiben.

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Melissa Walker

About Melissa Walker

Melissa studiert English Studies und Spanish an der University of Stirling (UK). Im Juni 2015 wurde sie Teil des Campusjägerteams und kümmert sich seitdem sowohl um Social Media als auch um operative Aufgaben.

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