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Gehalt von Werkstudenten

Gehalt von Werkstudenten

| Am 09. Mrz 2015

Die Einstellung von Werkstudenten ist für Unternehmen eine gute Möglichkeit, kleinere Aufgaben und Projektteile an Studenten abzugeben. Darüber hinaus lassen sich auf diesem Weg auch aussichtsreiche Kandidaten sichten, die später in eine Festanstellung übernommen werden können.

 

Gehalt ist Verhandlungssache!

Nachdem die Entscheidung gefällt ist, welche Aufgaben an den Werkstudenten übertragen werden, stellt sich die Frage: Welches Gehalt soll gezahlt werden? Dieser Artikel nennt Kriterien, an denen sich Unternehmen bei der Festlegung des Gehalts orientieren können.

Aus Seite der Studenten: Versetzt euch beim Lesen des Artikels in die Lage der Arbeitgeber. So schärft ihr euren Blick für dessen Belange. Bei einem Bewerbungsgespräch könnt ihr dann effektiv und „fair“ verhandeln.

 

Mindestlohn für Werkstudenten

Werkstudenten profitieren seit dem 01.01.2015 vom Mindestlohn. Das heißt, sie bekommen mindestens 8,50 Euro die Stunde. Gesetzlich ist es geregelt, dass ein Werkstudent maximal 20 Stunden in der Woche arbeiten darf. Arbeitet der Student also diese 20 Stunden, kommt er auf ein Gehalt von 680 Euro brutto im Monat.

Im Schnitt verdienen studentische Hilfskräfte im Bachelorstudium momentan 9,16 Euro die Stunde, im Masterstudium können bis zu 10,68 Euro pro Stunde gezahlt werden (Nachweis Uni-FreiburgNachweis KIT  S. 6).

Das Spannende dabei ist: Universitäten und Lehrstühle sind in der Regel sehr gut darin, die besten Studierenden eines Jahrgangs zu erkennen und ihnen rasch eine Position als studentische Hilfskraft anzubieten. Und obwohl das Gehalt auf den ersten Blick gering scheinen mag: Da eine solche Stelle vor allem ein hohes Lernpotential bereithält, in der Regel hohe zeitliche Flexibilität und geringen zusätzlichen Aufwand (Fahrzeiten, etc.) bietet, sind Hiwi-Stellen attraktive Positionen. Gerade für die sehr guten Kandidaten, die außerhalb der Uni oder FH möglicherweise deutlich mehr verdienen könnten.

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Werkstudenten, flexibel und kreativ | Bild: kaboompics, pixabay.de

Attraktive Stellen bieten mehr als nur Gehalt

An den Stellen für studentische Hilfskräfte können sich auch Unternehmen ein Beispiel nehmen. Je mehr die Position die intrinsische Motivation des Kandidaten anspricht, desto niedriger kann das Gehalt ausfallen. Aufgaben oder Projektarbeiten mit Gestaltungsspielraum, Lernpotential und Flexibilität, die sich dazu noch an die Fähigkeiten und Potentiale des Werksstudenten anpassen, ziehen einen Teil ihrer „Entlohnung“ aus diesen Faktoren.

Unternehmen, die Werkstudenten Positionen mit monotonen, repetitiven Tätigkeiten ohne besondere Entwicklungsmöglichkeiten anbieten, müssen diesen Nachteil möglicherweise in Form von höheren Stundensätzen ausgleichen. Wer will schon immer wieder Software testen oder Menschen in der Fußgängerzone zu Interviews überreden?

Auch wenn das Unternehmen sehr unbekannt oder ungünstig gelegen und somit schlecht zu erreichen ist, erhöht das in der Regel das Gehalt. Vor allem dann, wenn dadurch Fahrtkosten für den Werkstudenten entstehen.

Für den Student heißt das, er sollte nicht nach dem Gehalt entscheiden. Viel wichtiger ist es, durch die Arbeit etwas zu lernen. Es ist die Chance, praktische Erfahrung zu sammeln und vielleicht auch wichtige Kontakte für die berufliche Zukunft zu knüpfen.

 

Vorerfahrung bringt Produktivität

Bringt ein Kandidat praktische Vorerfahrung mit, sollten diese auch honoriert werden. Studenten, die bereits einen Bachelor-Abschluss haben oder Berufserfahrung aus Praktika und Nebenjobs mitbringen, haben die Arbeitswelt bereits kennengelernt, Zuverlässigkeit bewiesen und Fähigkeiten gesammelt. Sie lassen sich in der Regel schnell einarbeiten, kennen die gängigen Softwaretools wie z.B. MS Office und sind dadurch vom ersten Tag an produktiver.

Sollte der Student also schon Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt haben, sollte er das dem Unternehmen unbedingt mitteilen. Am besten legt man auch ein Arbeitszeugnis des ehemaligen Arbeitgebers vor, dann kann sich das neue Unternehmen gleich einen Eindruck verschaffen. Die Chance für eine Anstellung wird dadurch sehr erhöht.

 

Vorstellungen und Gehaltsgefüge müssen zusammenpassen

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5 typische Verhandlungsphasen | Bild: karrierebibel.de

 

Gerade die Studenten mit Praxiserfahrung machen sich zudem bereits eine Vorstellung davon, wie viel ihre Arbeitszeit wert ist. Im Vorstellungsgespräch kann sich also die Frage danach lohnen, welches Gehalt sich der Kandidat vorstellt. Liegen die Forderungen deutlich oberhalb der Vorstellung des Unternehmens und kann der Kandidat seine Forderung begründen, kann man bei Erfüllung des Wunsches ein entsprechendes Maß an Eigenständigkeit, Verantwortungsübername und eine strukturierte Arbeitsweise erwarten.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn der genannte Betrag deutlich aus ihrem momentanen Gehaltsgefüge herausfällt. Unterschiede zwischen den Werkstudenten sollten immer nachvollziehbar argumentiert werden können. Oft zahlen Unternehmen allen Werkstudenten mit gleichem Erfahrungs- oder Studienstand das gleiche Gehalt. Dies sichert den sozialen Frieden unter den Werkstudenten; mangelnde Lohnflexibilität kann jedoch eine Absage von sehr guten Studierenden nach sich ziehen.

Studenten sollten bei der Verhandlung also vorsichtig sein. Wenn das genannte Budget den Rahmen des Unternehmens deutlich sprengt, kommt es oft nicht zu einer Anstellung. Ein Student sollte also seinen Gehaltswunsch mit entsprechenden persönlichen Eigenschaften und Erfahrungen argumentieren.

 

Fazit: Interessante Stellen brauchen kein hohes Gehalt

Es gibt Unternehmen, die Werkstudenten interessante Aufgaben geben und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Genau dafür sind diese Unternehmen dann auch unter Studenten bekannt. Werkstudentenstellen und Praktika dort werden regelmäßig weiterempfohlen.

Und, es gibt Unternehmen, die 25 Euro pro Stunde zahlen. Die kennt man auf dem Campus dann auch genau dafür. Einerseits lockt das dann die besten Studenten an, außerdem macht es auch bekannter.

Jeder Student muss selbst entscheiden, wo er sein Augenmerk legt, auf der Bezahlung oder der persönlichen und beruflichen Entwicklung. Natürlich schließt das eine das andere nicht aus.

 

Campusjäger hilft bei der Suche nach passenden Kandidaten

Wir bei Campusjäger machen mit unseren Kunden die Erfahrung, dass wir für interessante Positionen mit hohem Lernpotential binnen weniger Tage sehr gute Studenten vorschlagen können, die diese Stelle in der Regel sofort annehmen. Gerne helfen wir dabei, den passenden Kandidaten zu finden.

 


 

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BILD: splitshire.com

Christian Straub

About Christian Straub

Christian arbeitet bei Campusjäger im Business Development und beschäftigt sich schon seit langem mit HR-Themen. Einiges an Erfahrung konnte er bereits als Key Account Manager in der Personalberatung sammeln.

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