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Ghostwriting als Beruf: Ein Blick hinter die Kulissen

Ghostwriting als Beruf: Ein Blick hinter die Kulissen

| Am 04. Sep 2017

Fachlich korrekte Textarbeiten aus fremder Hand sind mittlerweile ein eigener Wirtschaftszweig. Kunden aus den verschiedensten Bereichen nehmen die Dienste in Anspruch, die Zahl an aktiven und kompetenten Ghostwritern ist stark gewachsen. Umso interessanter ist der Blick auf das, was zwischen Auftragsannahme und Fertigstellung passiert oder passieren kann.

Nachwuchs mit Knowhow: Studenten als Ghostwriter keine Seltenheit

Je näher das Ende des Studiums rückt, desto intensiver beschäftigen sich Studenten mit dem nahenden Berufseinstieg. Schon die ersten Schritte ins Arbeitsleben können schließlich entscheidend für den weiteren Verlauf der Karriere sein. Studenten, die bereits während der Studiums beruflich aktiv waren, haben dabei einen Vorteil, da sie auf erste Erfahrungen zurückgreifen können.

Das gilt besonders dann, wenn die studentische Tätigkeit mit den Inhalten des Studiums zusammenhing. Auf allgemeine Studentenjobs, etwa als Servicekräfte in der Gastronomie, trifft das eher weniger zu. Bei Ghostwritern dafür umso mehr: Sie setzen ihr frisch erworbenes Fachwissen, das zu dieser Zeit noch sehr aktuell ist, direkt in Arbeitskraft um, vertiefen sich dabei weiter in die Materie und liefern Kunden einen unschätzbaren Mehrwert.

Und auch die Kontaktaufnahme ist keine Herausforderung. In der digitalen Ära sind akademische Ghostwriter auf speziellen Portalen zu finden und decken praktisch jeden Wissenszweig ab. Das betrifft sowohl die Themengebiete als auch die Art der Arbeit – hierbei gibt es schließlich große Unterschiede.

Das Arbeitsleben als Ghostwriter: Fachwissen, Kreativität und Problemlösungen

Die Anforderungen an Ghostwriter sind dementsprechend hoch. Ob Exposé, Hausarbeit, Abschlussarbeit oder Dissertation für den Doktortitel, sind die Kriterien bezüglich Form und Umfang strikt festgelegt. Innerhalb dieses Rahmens muss der Inhalt erarbeitet und gestaltet werden. Eine Aufgabe, die auch mit dem richtigen Know-How nicht immer einfach umzusetzen ist.

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Denn letzten Endes hängt die Produktivität auch bei Ghostwritern stets vom kreativen Fluss ab. Dieser ist zwar weniger wichtig als beim Verfassen von prosaischen Werken, spielt aber dennoch eine zentrale Rolle. Probleme wie die berüchtigte Schreibblockade sind Ghostwritern alte Bekannte, dazu kommen inhaltliche Hürden, beispielsweise bei unzureichenden Vorgaben zum Thema oder bei extrem aufwändigen, komplizierten Recherchen. Ein anderer Klassiker sind Deadlines, die nur schwer zu erfüllen sind: In diesem Fall ist Kommunikation gefragt, um Erwartung und Realität anzugleichen.

Da all diese Aspekte in der Natur des Ghostwritings liegen und oft nicht vermeidbar sind, ist die Organisation über einen höhergestellten Dienstleister umso wichtiger. Dieser vermittelt nämlich nicht einfach nur Aufträge, sondern übernimmt eine helfende und kontrollierende Funktion. Das bedeutet auch, dass die Aufträge stets in enger Koordination abgearbeitet werden. Speziell bei den genannten Problemen entfaltet sich der Nutzen in vollem Maße. Letztendlich steigt dadurch die Qualität der Arbeit und davon profitiert in erster Linie der Kunde.

Doch um die Wahrscheinlichkeit größerer Verzögerungen von Anfang an zu minimieren, sehen Portale wie Text & Wissenschaft bereits bei der Auftragsannahme genauer hin. Eingehende Aufträge werden auf verschiedene Kriterien begutachtet, beispielsweise:

  • Ist die Fragestellung innerhalb des gewünschten Zeitrahmens realistisch lösbar?
  • Gibt es zum Thema ausreichend viele Recherche-Quellen?
  • Stehen für das Thema entsprechende Ghostwriter zur Verfügung?
  • Benötigt der Kunde noch weitere Leistungen, etwa eine ausführliche Beratung?

Durch das Abarbeiten dieser und anderer Fragen ergibt sich insgesamt eine sehr hohe Erfolgsquote bei allen übermittelten Aufträgen. Nicht zu vergessen ist dabei, dass die Dienstleister in ihrer Rolle als Manager auch intern fortlaufend mit Änderungen zu kämpfen haben: Eine gewisse Fluktuation bei den aktiven Ghostwritern ist stets vorhanden, sodass das Personal, das auf freiberuflicher Basis arbeitet, immer wieder aufgefrischt werden muss. Für Kunden bedeutet das, regelmäßig auf neue Ressourcen zurückgreifen zu können – die Basis für eine flüssige Auftragsbearbeitung ist also gegeben.

Kay Koch

About Kay Koch

Kay ist über ein paar Umwege zur Öffentlichkeitsarbeit gekommen. Nach einer Physiotherapieausbildung studiert er nun Wissenschaft - Medien - Kommunikation an der Universität Karlsruhe. Seit April 2016 unterstützt er das Team von Campusjäger in der PR.
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