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Intelligenter lernen und arbeiten

Intelligenter lernen und arbeiten

| Am 02. Jun 2017

Stell dir vor: Du arbeitest nur vier Stunden pro Tag, in einem Job, den du wirklich liebst. Wie realistisch ist dieser Traum? In ihrem Sachbuch „Morgen weiß ich mehr“ haben sich Marcus Klug und Michael Lindner auf Entdeckungstour begeben. Anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen und mehreren Fallbeispielen zeigen sie, wie eine neue Kultur des Lernens und Arbeitens entsteht.

Eine junge Frau entscheidet sich dafür, ihren Job in einer PR- und Social-Media-Agentur an den Nagel zu hängen, um das Leben zu führen, von dem sie lange geträumt hat: als Reisebloggerin weltweit unterwegs zu sein und davon gut leben zu können.

Die Geschichte dieser jungen Frau ist zugleich auch mit einer zentralen Frage verbunden: Wie wird aus dem Traum von einer anderen Art von Arbeit dank des Internets eine gelebte Wirklichkeit?

Ein typischer Arbeitstag

Der Ausgangspunkt dieser Frage ist der Arbeitsalltag in einer Zeit, die noch stark von der Industrialisierung geprägt ist.

Ein typischer Arbeitstag ist zeitlich festgelegt, so wie der Job von Conni Biesalski in einer PR-Agentur, bevor sie kündigte. Er fängt beispielsweise im Büro um 9 Uhr an und hört um 17 Uhr auf, zuzüglich Überstunden.

Angestellte können in der Regel nicht selbst darüber entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Karriere wird mit Anwesenheit und Arbeitseinsatz in Stunden verbunden und nicht mit Ergebnissen und Produktivität.

Auch wird zwischen Denken und Ausführen, Ideen und Instruktionen unterschieden. Strategisches Denken und Kreativität sind Sache von Führungskräften, wenn es um Autorenschaft geht, während Angestellte nach außen hin unsichtbar bleiben oder lediglich auf die Teamebene reduziert werden.

Eine Frau wie Conni Biesalki hat aber sehr viele Ideen, die sie in ihrer Arbeit auch umsetzen will. Die besten entstehen vor allem dann, wenn sie das Büro verlässt. Denn Ortswechsel helfen dabei, die Kreativität wieder sprudeln zu lassen. Und was für Ideen gilt, gilt auch für Produktivität.

Wir sind nicht immer zur gleichen Zeit am produktivsten, etwa in den Morgenstunden. Und wir können auch nur maximal vier Stunden pro Tag wirklich konzentriert arbeiten, wie wissenschaftliche Studien längst belegt haben, die beispielsweise mit klassischen Musikern durchgeführt worden sind.

Der Arbeitstag der Zukunft ist zeitlich nicht mehr festgelegt. Er kann prinzipiell zu jeder Zeit beginnen und zu jeder Zeit aufhören. Auch Angestellte können nun selbst darüber entscheiden, wann und wo sie arbeiten wollen. Es herrschen nicht mehr die Rahmenbedingungen, die noch in der Zeit der Industrialisierung von Bedeutung waren. Denn in der Zukunft geht es vor allem um Innovation.

Die große Chance der Digitalisierung

Wenn Mitarbeiter kreativer sind und sich nicht nur als Weisungsempfänger verstehen, dann ergibt die Arbeit per se mehr Sinn. Und Kreativität wird im Zeitalter der digitalen Transformation umso wichtiger, je mehr Routinetätigkeiten, Kontrolle und Verwaltung in den Hintergrund rücken und je häufiger intelligente Algorithmen, Computer und Roboter diese Arbeiten übernehmen.

Das hat selbstverständlich auch viel mit Lernen zu tun, mit unserem Mindset. Denn noch befinden sich die meisten Menschen mit ihrem Denken in der Epoche der Industrialisierung, während die Möglichkeiten der Gestaltung des digitalen Wandels bereits so groß sind.

Die Fragen

Was treibt solche Menschen wie Conni Biesalski an, die weltweit erfolgreich als Reisebloggerin unterwegs ist? Wie sieht das Arbeitsmodell von digitalen Nomaden aus? Was können wir daraus lernen?

Wie sehen Organisationen aus, in denen anders gearbeitet wird, in denen Menschen ihre Talente wirklich entfalten können?

Welche Faktoren tragen dazu, dass wir innovativer und vor allem auch produktiver werden? Wie sieht es dabei auf der anderen Seite mit weniger Ablenkung und mehr Konzentration aus, mit mehr Achtsamkeit und Fokusbildung?

Wie können wir unsere wahren Talente und Fertigkeiten besser erkennen und konsequenter ausleben? Wie überwinden wir über Jahre innere Hindernisse und äußere Widerstände in der Verfolgung unserer Zukunftsvisionen?

Bis der Traum steht: ein Job, der dich wirklich erfüllt. Und ein Leben, auf das du stolz bist!

Einige Antworten

In dem Sachbuch „Morgen weiß ich mehr“ haben sich Michael Lindner und Marcus Klug genauer angeschaut, wie Menschen arbeiten, die konsequenter auf digitale Möglichkeiten in der Gestaltung ihrer Arbeit setzen, und wie sie es schaffen, zu einer neuen Form von Arbeit vorzudringen, in der sie ihre Talente und Fertigkeiten besser entfalten können.

Stell dir dabei einfach so eine junge Frau wie Conni Biesalski vor. Eine Frau, für die Freiheit ein sehr wichtiger Wert ist. Und eine Frau, die ihre Talente entfalten will.

Damit so eine Person sich im Job wirklich entfalten kann, gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Die Person weiß genau, was was ihr im Leben wichtig ist. Sie sucht nach einem Arbeitgeber, der ihr mehr Freiraum in der Gestaltung ihrer Arbeit zugesteht. Sie gestaltet ihr tägliches Arbeiten so flexibel wie möglich. Das Unternehmen bietet ihr die Möglichkeit häufiger von zu Hause aus zu arbeiten und die Person kann darüber bestimmen, wie viele Stunden in der Woche sie überhaupt arbeiten wird.
  2. Da der Beispielperson auch bei dieser Art von Arbeit etwas fehlt, gründet sie neben ihrer Anstellung ein eigenes Unternehmen. So wie momentan in etwa 500.000 andere Menschen in Deutschland.
  3. Schließlich stellt sie für sich fest, dass sie nur als Solounternehmerin wirklich zufrieden sein kann. Genau diesen Schritt hat Biesalski für sich vollzogen. Sie ist heute als Reisebloggerin erfolgreich als Solopreneurin unterwegs. Das hat allerdings nur sehr wenig mit der Vorstellung von einem klassisch Selbständigen zu tun, der von Montag bis Sonntag im Hamsterrad unterwegs ist und dafür nur recht wenig Geld verdient. Im Gegenteil: Solopreneure entwickeln auf der Basis von eigenen smarten Geschäftsmodellen eigene Dienstleistungen und Produkte, von denen sie nach einer gewissen Weile relativ gut leben können. Dabei nutzen sie digitale Werkzeuge und Komponenten, um ihren Arbeitsaufwand an vielen Stellen stark zu reduzieren.

Die Khan Academy

Wenn du dir darunter noch nicht allzu viel vorstellen kannst, hier ein weiteres Fallbeispiel aus dem Buch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“:

Salman Khan war einst Finanzanalyst. Heute ist er ein Bildungsunternehmer, der vor allem jungen Erwachsenen zeigt, wie es gelingen kann, sich mehr freie Zeit einzuräumen und das Lerntempo wesentlich eigenständiger zu bestimmen. Neben seiner Arbeit als Finanzanalyst begann Khan als Autodidakt Erklärvideos zu produzieren und auf YouTube hochzuladen, um seiner Cousine Nachhilfe in Mathematik zu geben. Mit der Zeit wurden diese Videos immer häufiger abgerufen. Schließlich waren sie so erfolgreich, dass sich Khan dazu entschloss, seine Festanstellung als Finanzanalyst aufzugeben und seine ganze Energie auf die Gestaltung und Verbreitung von Lerninhalten zu konzentrieren. Zu diesem Zweck gründete Khan auch die Khan Academy: eine Online-Plattform zum Lernen.

Bei Connie Bialski und Salman Khanbeginnt der Weg vom Traum zur gelebten Berufung damit, dass du dir erst einmal darüber bewusst wirst, was du wirklich gut kannst und wofür du brennst. Dann folgt das eigentliche Experiment dabei: Du beginnst beispielsweise neben deiner Anstellung damit, deine ersten Info-Produkte zu einem bestimmten Thema zu entwickeln, so wie etwa Salman Khan mit seinen Erklärvideos, und bleibst offen für die weitere Entwicklung: Welche deiner Ideen und Produkte werden besonders gut angenommen?

Bist du neugierig geworden? Dann folgt jetzt die Empfehlung für dich.

Die Empfehlung

Morgen weiß ich mehrIn dem Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“, das im März 2017 „Buch des Monats“ wurde, haben sich Michael Lindner und Marcus Klug auf 350 Seiten noch genauer mit der Frage beschäftigt, wie du im digitalen Zeitalter einen Job kreierst, der wirklich zu dir passt. Wie der Weg dorthin aussieht und wie Unternehmen arbeiten, die sich als eine Art von „Innovationsdemokratie“ verstehen. Außerdem gibt es in dem Sachbuch drei Experten-Interviews, zusätzliches Video-Material und einen Anhang mit mehr als 120 Komponenten Themen wie „Deine persönliche Online-Weiterbildung“, „Eigene Wissensprodukte entwickeln und vertreiben“ (etwa E-Books, Web-Videos und Online-Trainings) sowie „Tools für produktives Arbeiten und agiles Projektmanagement“.

Hier erfährst du mehr: http://www.digitalistbesser.org/sachbuch

 
 
 
 

Über den Autor

Marcus Klug, geboren 1977, ist Redner, Blogger und Autor. Neben seiner Tätigkeit als Blogger und Formatentwickler für das Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke hat er zusammen mit Michael Lindner das Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“ verfasst, das im März 2017 „Buch des Monats“ wurde. Das Sachbuch bildet die Basis für ein eigenes Expertenprogramm als Speaker: „Wissensabenteuer für die digitale Zukunft“. Mehr Infos unter: www.marcusklug.de.

Kay Koch

About Kay Koch

Kay ist über ein paar Umwege zur Öffentlichkeitsarbeit gekommen. Nach einer Physiotherapieausbildung studiert er nun Wissenschaft - Medien - Kommunikation an der Universität Karlsruhe. Seit April 2016 unterstützt er das Team von Campusjäger in der PR.

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