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Lebenslauf Beispiele - So wirst du zum Bewerbungsgespräch eingeladen

Lebenslauf Beispiele – So wirst du zum Bewerbungsgespräch eingeladen

| Am 03. Okt 2015

Klassischer Lebenslauf oder doch kreativ? Arial oder Times New Roman? Was kommt am besten im Lebenslauf an? Welche Informationen müssen eigentlich rein?
Damit du in dem Berg aus Fragen nicht unter gehst, bekommst du von uns ein paar Tipps, die du in deine Bewerbung unbedingt beachten solltest.

Die erste Hürde für eine erfolgreiche Einstellung ist die Bewerbung. Dabei sollte dir die Wichtigkeit des Anschreibens und deines Lebenslaufs stets bewusst sein. Deine Bewerbung ist das Erste, was der Personaler von dir sieht. Er schließt anhand deines Lebenslaufs auf deine Persönlichkeit und Arbeitsweise. Ist dein Lebenslauf also unübersichtlich und schlampig, kommst du gleich in die Schublade „unprofessionelles Arbeiten“.

Jump! | Bild: unsplash.com Joshua Earle

Jump! | Bild: unsplash.com Joshua Earle

Deshalb solltest du ein paar einfache Regeln einhalten, damit du mit deinem Lebenslauf überzeugen kannst und er zum Hingucker für den Personaler wird. Die wichtigsten Aspekte in deinem Lebenslauf sollten sein: Übersichtlichkeit, Funktionalität & Konsequenz!

Und so setzt du diese Anforderungen am besten um:

 



Aufbau und Inhalt deines Lebenslaufs

Übersichtlichkeit ist für ein gutes Layout das A&O! Der Personaler schaut am Tag über mehrere Bewerbungen, deshalb ist es wichtig, Informationen schnell und einfach erfassen zu können. Der Klassiker unter dem Layout ist hierbei der tabellarische Lebenslauf. Du hast vermutlich schon die richtige Vorstellung im Kopf. Der Lebenslauf ist in Form einer Tabelle aufgebaut, die Trennlinien werden jedoch weggelassen.

Zeitangaben stehen links und die dazugehörigen Informationen rechts. Ein tabellarischer Lebenslauf wirkt in jedem Fall attraktiver als ein ausgeschriebener Text. Geschrieben wird in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, das heißt das aktuellste Ereignis steht ganz oben. Das wird gemacht, damit die wichtigste Information hervorgehoben und zuallererst erfasst wird.

Du musst eine passende Gliederung finden. Neben deinen Qualifikationen, ist auch der persönliche Eindruck sehr wichtig. An dieser Gliederung kannst du dich orientieren:

  • Persönliche Daten
  • Ausbildung/Bildungsweg
  • Praktische Erfahrung/Berufserfahrung
  • Kenntnisse
  • Persönliche Engagements & Auslandsaufenthalte
  • Optional: Auszeichnungen, Stipendien, Referenzen

 

Persönliche Daten

Die Informationen zu deiner Person musst du nicht extra mit einer Überschrift kennzeichnen. Für jeden Personaler wird gleich klar, dass es sich um deine persönlichen Daten handelt. Platziere sie sinnvoll. Nenne sie gleich am Anfang, am besten unter oder neben deinem Bewerbungsfoto.

Diese Infos müssen rein: Vor- und Zuname, Anschrift, Geburtsdatum, Telefonnummer und Email-Adresse.
Optional sind: Staatsangehörigkeit, Familienstand, Konfession und Geburtsort.

Beispiel: Persönliche Daten

 

Ausbildung/Bildungsweg

Dieser Punkt umfasst deine Schulbildung, Studium und berufliche Ausbildung. Wie bereits erwähnt, mit der aktuellsten Ausbildung anfangen und umgekehrt chronologisch fortführen.

Richtiger Aufbau:

  • Zeitliche Angaben (MM/JJJJ): Anfangs- und Enddatum angeben (auch möglich: „bis heute“)
  • Bildungsabschluss: Diese Information ist die Wichtigste für den Personaler, nenne sie also als erstes, vielleicht auch als Überschrift
  • Name der Institution mit Ort
  • Gegebenenfalls Abschluss oder Durchschnittsnote (Diese sollte natürlich vor allem einfließen, wenn sie sich positiv auf deine Bewerbung auswirkt)

Beispiel: Ausbildung

Bezüglich der Schulbildung solltest du nur die Schule nennen, an der du deinen höchsten Abschluss gemacht hast. Alles andere ist für den Personaler eher unwichtig. Die Grundschule kannst du also in jedem Fall weglassen.

Zum Thema Studium ist es auch empfehlenswert, den Schwerpunkt oder das Thema der Abschlussarbeit mit anzugeben. Dann weiß der Personaler auch gleich, mit was du dich tiefergehend beschäftigt hast.

Bei der Berufsausbildung solltest du auf jeden Fall deine Abteilung angeben oder die Bereiche, für die du zuständig warst. Auch der Firmenname ist wichtig, bei großen Unternehmen ist der Name bekannt und verschafft einen guten Eindruck.

Praktische Erfahrung/Berufserfahrung

Ein wichtiger Punkt für den Personaler! Hier sieht er, ob du schon praktische Erfahrung in der Arbeitswelt gesammelt hast. Diese Erfahrungen sollten hier aufgeführt werden:

  • Vollzeitjob, Traineeprogramme, Praktika, Nebenjobs, relevante studienbegleitende Tätigkeiten und Projektarbeiten

Vor allem erfahrene Bewerber sollten darauf achten, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Vor allem Erfahrungen, die für den Job wichtig sind, auf den du dich bewirbst, sind unbedingt zu nennen. Junge Bewerber sollten hingegen auch Nebenjobs angeben, es spricht für dich, dass du finanziell auf eigenen Beinen stehst!

Richtiger Aufbau:

  • Zeitliche Angaben (MM/JJJJ): Anfangs- und Enddatum angeben (auch möglich: „bis heute“)
  • Berufsbezeichnung: Nenne die spezielle Berufsbezeichnung oder die Abteilung
  • Name der Institution (mit Ort): Nenne am besten auch die Branche, in der das Unternehmen tätig ist
  • Berichte über deine Hauptaufgaben und erlernten Kompetenzen

Beispiel: Berufserfahrung

Weiterbildungen:

Umschulungen, Fortbildungen, Seminare, Workshops, anerkannte Sprachzertifikate wie TOEFL zeigen deine Lernbereitschaft. Führe sie deshalb auch gerne auf!
(Auch hier: zeitliche Angaben, Art der Fortbildungsmaßnahme, Name des Bildungsträgers, Ort, zeitlicher Umfang und gegebenenfalls Abschlussbezeichnung nicht vergessen)

Lücken im Lebenslauf:

Auszeiten oder Arbeitssuchen (ab 3 Monaten) sollten auf jeden Fall angegeben werden. Die Lücke in deinem Lebenslauf fällt dem Personaler eh sofort auf. Am besten spielst du gleich mit offenen Karten, das macht einen ehrlichen Eindruck. Du solltest auch kurz einen Grund für die Auszeit nennen (zum Beispiel: berufliche Neuorientierung oder arbeitsuchend). Bereite dich trotzdem darauf vor, dass du beim Bewerbungsgespräch darauf angesprochen wirst.

 

Weitere Kenntnisse

Unter diesen Punkt fallen deine Computerkenntnisse (Tool-Kenntnisse) und deine Sprachkenntnisse. Eins ist wichtig: Kenntnisse gleich immer mit einer Einschätzung angeben!

Computerkenntnisse werden meist so eingestuft: keine, Grundkenntnisse, gute Kenntnisse und Profi. Versuche immer ein konkretes Tool zu nennen. (Unterscheide bei MS Office zwischen MS Word und MS Powerpoint). Bei der Darstellungsweise kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Beispiel: Tools

Sprachkenntnisse werden unterteilt in Muttersprache(n) und Fremdsprache(n). Gebe auch hier an, wie gut du welche Sprache beherrscht. Hier ein kleiner Überblick, wie du dich gut einschätzen kannst:

  • Grundkenntnisse: Du beherrscht grundlegende Vokabeln
  • Gute Kenntnisse: Du kannst einfache Gespräche führen
  • Fließend in Wort und Schrift: Souveräne Gespräche über fast alle Themen führen ist für dich kein Problem
  • Verhandlungssicher: Du beherrschst auch komplexes Vokabular
  • Muttersprache: Diese Sprache hast du in deiner frühen Kindheit erlernt und du sprichst sie automatisiert

 

Persönliche Engagements & Auslandserfahrung

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Travel | Bild: unsplash.com Steven Lewis

An diesem Punkt wird es Zeit, ehrenamtliche Arbeiten und Auslandsaufenthalte aufzuführen. Darunter zählen: Auslandssemester, Sprachreisen, Work&Travel-Programme, Stipendien, Au-Pair.
Arbeiten, die die eigenen Kompetenzen unterstreichen, auch gerne nennen (zum Beispiel Mitgliedschaft in Vereinen). Allgemein kannst du hier etwas Persönlichkeit mit einfließen lassen und zeigen, dass du gut ins Team passt.
Achte natürlich auch hier darauf, dass deine Angaben vollständig sind.

 

Jetzt weißt du, welche Informationen in deinen Lebenslauf müssen. Bleibt nur noch die Frage offen, wie man diese Informationen am besten verpackt? Hier sind also die Tipps für die Gestaltung und das Layout:

 

Finde die passende Schriftart

Jetzt stehst du vor der Entscheidung, eine klassische Schriftart (Arial, Times New Roman) oder doch eine etwas neuere zu wählen? Du musst dir überlegen, welche Wirkung du mit deiner Schrift erzeugen willst: Willst du deine Kreativität zeigen und dich von anderen abheben, oder lieber Konventionen folgen?

Eins ist klar, über Geschmack lässt sich streiten. Du solltest aber bei der Wahl der Schriftart im Hinterkopf behalten, für welche Stelle du dich in welchem Unternehmen bewirbst. Für einen kreativen Job in einem jungen Unternehmen kannst du gern mal von den klassischen Schriften abweichen.

Die ungeschriebenen Regeln für die Schriftart sind:

  • Gute Leserlichkeit
  • Professionelle Wirkung
  • Ähnlichkeit zu den klassischen Schriftarten

Der Trick dabei ist: Man soll nicht sofort merken, dass du eine andere Schriftart verwendet hast. Benutze zum Beispiel eine klassische Schriftart mit modernem Schriftzug.
Achte auch darauf, dass die Schriftart zum gesamten Eindruck und Design deines Lebenslaufs passt.

HIER findest du, welche Schriftart, welche Wirkung hervorruft.

Verwende die richtige Farbe

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass unterschiedliche Farben auch unterschiedliche Emotionen hervorrufen. Das heißt, sie können persönliche Eigenschaften von dir repräsentieren. Von dieser Erkenntnis kannst du profitieren, wenn du Farben richtig einsetzt.

Rot springt einem gleich ins Auge und wirkt provokant und auffällig. Blau hingegen strahlt Ruhe und Ausgeglichenheit aus.
Egal für welche Farbe du dich entscheidest, du solltest nie zu viel Farbe verwenden. Das wirkt unprofessionell. Entscheide dich lieber für einen Farbton und spiele mit Helligkeit und Sättigung.

Farben | Bild: unsplash.com Andrew Pons

Farben | Bild: unsplash.com Andrew Pons

Beim Verwenden von Farben sollte stets die Funktionalität im Vordergrund stehen. Nutze Farben also um die Übersichtlichkeit deines Lebenslaufs zu verbessern, also für Überschriften und Textabschnitte, die besonders wichtig sind.
Vermeide unnötige Farbflächen. Diese lenken nur vom Inhalt ab.

Der Fließtext sollte immer schwarz oder in einem dunklen Grauton gehalten sein. Bei diesem Text steht die gute Leserlichkeit im Vordergrund und schwarze Schrift auf weißem Hintergrund bildet den besten Kontrast.

Der richtige Satzspiegel

Der Satzspiegel ist die zu bedruckende Fläche auf dem Papier. Damit deine Bewerbung also einen harmonischen Gesamteindruck macht, solltest du ein paar Regeln befolgen.

  • Seitenränder sollten niemals kleiner als 1,25cm sein
  • Baue die Seite symmetrisch auf: alle Elemente sollten am besten im gleichen Verhältnis zueinander stehen

 

Weißraum: Geb Raum zum Durchatmen

Weißraum ist die Fläche, die nicht bedruckt wird, wo der Personaler also mal durchatmen kann. Auch Weißraum gibt deinem Lebenslauf Struktur, Übersichtlichkeit und Charakter. Er ist daher wichtig für eine gute Leserlichkeit und erzeugt eine gewisse Eleganz.

Du musst also nicht denken, dein Lebenslauf sollte so voll wie möglich aussehen, das kommt nicht besser an, sondern bewirkt genau das Gegenteil. Wichtige Informationen gehen dadurch leichter verloren. Finde also eine gute Lösung zwischen vollgestopft und kahl.

Mit diesen Einstellungen kannst du den Weißraum anpassen:

  • Seitenränder
  • Zeilenabstand
  • Abstand zwischen Absätzen
  • Abstand zwischen Überschrift und Text
  • Abstand zwischen Spalten
  • Allgemeine Textmenge
  • Wahl der Schriftart (dick – dünn, Schriftgröße)

 




Jetzt liegt es an DIR! Erstelle für dich den perfekten Lebenslauf! Sehe ihn dabei wie ein Werbeplakat für dich selbst. Bringe deine Vorzüge und Qualitäten (sowohl persönlich als auch beruflich) optimal zur Geltung. Und nicht vergessen: am Ende in eine PDF umwandeln!!

HIER kannst du deinen eigenen Lebenslauf zusammenstellen.


Falls dir das alles zu lange dauert, melde dich bei Campusjäger an, geb deine persönlichen Daten und Praxiserfahrungen an, und wir erstellen für dich eine hochwertige Bewerbungsmappe.
Du kannst dich direkt auf einen Job bewerben, wir schicken die Bewerbungsmappe und du musst nur noch zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Also los geht’s!

 

BILD: Alejandro Escamilla, unsplash.com

Julia Forster

About Julia Forster

Julia Forster studiert seit 2013 Kommunikation und Medienmanagement in Karlsruhe. Seit September 2015 ist sie Teil des Campusjägerteams und kümmert sich um Marketing, Social Media und operative Aufgaben.

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