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Dein Guide zum perfekten Bewerbungsgespräch

Dein Guide zum perfekten Bewerbungsgespräch

| Am 04. Apr 2015

Eine Einladung zum Bewerbungsgespräch bedeutet, dass das Unternehmen in dir einen potentiellen Kandidaten für die Stelle sieht. Wenn du dich nun gut schlägst, sollte deinem neuen Job also nichts mehr im Weg stehen. Um dich auf dein Bewerbungsgespräch vorzubereiten, stellen wir dir diesen Guide zur Verfügung, der dich über die wichtigsten Tipps und die häufigsten Fehler im Bewerbungsgespräch aufklären soll.

Der Guide zum Bewerbungsgespräch gliedert sich in die folgenden vier Bereiche:

1. Deine Vorbereitung: Wie kannst du dich auf dein Gespräch optimal vorbereiten? Worauf solltest du bei der Bekleidung achten und welche Dinge sollte man über den potentiellen Arbeitgeber wissen?

2. Dein Auftreten: Viele Personaler entscheiden unbewusst schon nach wenigen Sekunden über die Übernahme des Kandidaten. Hier kann man durch seriöses Auftreten und einen positiven Gesamteindruck punkten.

3. Euer Gespräch: Welche Dinge solltest du im Gespräch beachten? Was sind klassische Fragen in einem Bewerbungsgespräch? Wieso reichen Standardfragen nicht mehr aus?

4. Nach dem Gespräch: Gegebenenfalls lohnt es sich, das Unternehmen nach dem Bewerbungsgespräch erneut zu kontaktieren.

Das Outfit variiert mit dem Job | Bild: stokpic.com

Das Outfit variiert mit dem Job | Bild: Dan Cooper, stokpic.com

 

1. Die Vorbereitung – das A&O für ein gutes Bewerbungsgespräch

Informiert und Ordentlich sein.

Informieren: Vor dem Bewerbungsgespräch musst du dich unbedingt über das Unternehmen informieren. Auf die Frage, warum du genau zu diesem Unternehmen willst, solltest du eine ausführliche und eindeutige Antwort parat haben. Außerdem willst du ja auch nicht die Katze im Sack kaufen!

Unterlagen mitnehmen: Du solltest unbedingt deinen Lebenslauf, wichtige Zeugnisse und andere relevante Dateien zum Gespräch mitnehmen.

Wahl der Kleidung:Man kann keine allgemeingültige Aussage über die richtige Wahl der Kleidung treffen – Folgendes ist aber zu beachten. Die Kleidung soll immer ordentlich, sauber und gebügelt sein. Außerdem sollte man branchenspezifisch auf die Auswahl der Kleidung achten. In der IT-Branche werden andere Kleider als bei Banken erwartet.

Lebenslauf kennen: Wir haben euch alle Informationen, die euer Gegenüber von euch hat, zugesendet – Kennt etwaige Lücken eures Lebenslauf und seid vorbereitet auf Fragen danach.

Pünktlichkeit:Achtet darauf pünktlich zu sein – zu spät kommen geht gar nicht! Informiert euch früh über Anfahrtsmöglichkeiten oder öffentliche Verkehrsmittel. Es schadet nicht 30 Minuten vor dem Gespräch in der Nähe des Ziels zu sein. Rechnet Verspätungen mit ein! Ein guter Richtwert wäre 5-10 Minuten vor dem eigentlichen Termin aufzutreten.

Auf diese Fragen solltest du eine Antwort haben: Wichtig ist, dass du deinen Lebenslauf kennst und gegebenenfalls genauer erklären kannst, was du in der jeweiligen Tätigkeit getan hast.

 

Achte darauf, pünktlich zu sein! | Bild: unsplash.com / Veri Ivanova

Achte darauf, pünktlich zu sein! | Bild: unsplash.com / Veri Ivanova

 

2. Das Auftreten – der erste Eindruck zählt

Freundlich und Aufgeschlossen sein.

Eigeninitiative: Zeig beim Antreffen beim Kunden Eigeninitiative. Grüß die Personen vor Ort, und melde dich an, um zu zeigen, dass du da bist. Offenes Auftreten ist immer besser als extreme Zurückhaltung.

Allgemeines Auftreten: Du wurdest zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen! Verkaufe dich also nicht unter deinem Wert, denn das Unternehmen investiert Zeit in dich und ist sichtlich interessiert. Sei freundlich und selbstbewusst.

Parfüm, Make-Up und Co:Hier gilt: „Weniger ist Mehr“. Natürlich sollte man nicht nach Schweiß riechen – wenn eurem Gegenüber allerdings erstmal eine Parfümwolke entgegen kommt, fragt er sich vielleicht, ob ihr nicht eher bei einer Drogerie arbeiten solltet.

Der Handschlag: Der Handschlag ist der erste Kontakt mit dem Kunden. Gerade Frauen sollten auf einen festen Handschlag achten. Achte wirklich darauf – fast jeder Personaler achtet extrem genau auf euren Handschlag. Ein schüchterner, schwacher Handschlag wirkt sehr unsicher und ist ein absolutes No-Go!

Die Stimme: Achte darauf deutlich und freundlich zu sprechen. Versuch proaktiv zu sein und verhalte dich nicht wie in einem Interview.

Die Körperhaltung: Die Körperhaltung sagt sehr viel über dich aus. Achte auf deine Körperhaltung und versuch eine aufgeschlossene Wirkung zu haben. Das heißt für dich: aufrecht stehen, Arme nicht verschränken und lächeln. :)

3. Das Gespräch – hier kannst du punkten

Interessiert und Selbstbewusst sein.

Ziele beachten: Dies ist einer der wichtigsten und grundlegendsten Tipps im Bewerbungsgespräch. Worum geht es eigentlich? Das Unternehmen will herausfinden, ob du geeignet bist und du willst herausfinden, ob das Unternehmen zu dir passt. Achte also darauf die wichtigsten Fragen zu beantworten und auch eigene Fragen zu stellen!

Außenwirkung: Versuch eine positive Ausstrahlung zu haben. Du bist Student, es geht nicht nur um ein professionelles Auftreten, sondern vor allem darum eine freundliche, interessierte Wirkung zu haben. Auch hier noch einmal der wichtige Hinweis sich proaktiv zu verhalten – lass es nicht zu einer Interview-Situation kommen. Erzähl und antworte umfangreich, um interessant und freundlich zu wirken.

Klick auf das Bild für die Vollansicht! | Bild: http://www.samplequestionnaire.com

Klick auf das Bild für die Vollansicht! | Bild: http://www.samplequestionnaire.com

Fragen vorbereiten: Im Folgenden wollen wir dir die wichtigsten Fragen aus Bewerbungsgesprächen nennen, auf die du vorbereitet sein solltest. Denk daran dich gut auf euer Gespräch vorzubereiten, deine Chance ist einmalig!

  1. Erzähle etwas über dich selbst.
  2. Welche Hobbies hast du?
  3. Was sind deine größten Stärken/Schwächen? (->So gibts du Schwächen ehrlich zu)
  4. Was war dein größter Erfolg/Misserfolg?
  5. Warum hast du dich für dieses Studium entschieden?
  6. Was interessiert dich/ weißt du über das Unternehmen?
  7. Hast du noch Fragen an uns?

Die ersten sechs Punkte können sehr individuell zu beantworten. Überleg dir, wie du jetzt spontan reagieren würdest und feil an deinen Antworten. Der letzte Punkt muss unbedingt mit „Ja“ beantwortet werden. Im Folgenden findest du mögliche Fragen an das Unternehmen:

  1. Wie stellen Sie sich meinen typischen Arbeitstag vor?
  2. Besteht die Möglichkeit den zukünftigen Arbeitsplatz zu sehen?
  3. Welche Aufgabenbereiche haben die höchste Priorität?
  4. Welche Ziele verbinden Sie mit der Besetzung dieses Postens?
  5. Was kann ich noch lernen um mich auf den Arbeitsbeginn vorzubereiten?

Es gibt noch zahlreiche, weitere Fragen, die du stellen kannst. Beispielsweise bei Praktika oder Werkstudentenstellen: Wird eine Trainee bzw. Absolventenposition mit meinem Studiengang angeboten? Mit dieser Frage bekundest du Interesse für eine längerfristige Anstellung und kannst so eine wichtige Rückmeldung erhalten!
Bei Absolventen- und Traineestellen gibt es zahlreiche weitere Fragen wie Weiterbildungen, Leistungen und Details über das Unternehmen, die extrem wichtig für dich sein werden!

 

Nach dem Gespräch: Dankesschreiben | Bild: unsplash.com / Florian Klauer

Nach dem Gespräch: Dankesschreiben | Bild: unsplash.com / Florian Klauer

 

4. Nach dem Gespräch

Gegebenenfalls ist es hilfreich, das Unternehmen nach dem Bewerbungsgespräch zu kontaktieren, um sich für das Bewerbungsgespräch zu bedanken. Ein persönliches Dankeschreiben ist ein Ausdruck von Höflichkeit und Wertschätzung. Dabei solltet ihr auf folgende Punkte achten:

  • Formalität: Ein Dankesschreiben sollte nicht länger als eine halbe Seite lang sein.
  • Inhalt: Vermeide Rechtschreibfehler. Nenn den Grund deines Schreibens und mach in den ersten Sätzen deutlich, dass es sich um ein Dankesschreiben handelt. Nennt anschließend positive Details des Bewerbungsgesprächs, wie beispielsweise die Gastfreundschaft oder das positive Betriebsklima.
  • Wunsch: Nutz den Dank um den Wunsch, bei dem Unternehmen arbeiten zu dürfen, hier noch einmal zu bekräftigen.
  • Timing: Warte nach dem Gespräch nicht zu lange. Nach spätestens einer Woche sollte dein Gegenüber den Brief auf dem Schreibtisch/ im Postfach haben.

 

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BILD: Olu Eletu, unsplash.com

Florian Böttcher

About Florian Böttcher

Florian ist Student der Technischen-Volkswirtschaftslehre am KIT. Im April 2015 wurde er Teil des Campusjägerteams und kümmert sich seitdem sowohl um operative Aufgaben, als auch um die Weiterentwicklung bestehender Prozesse.

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