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Tipps für Unternehmen bei der Personalsuche

Praktikum, Abschlussarbeit, Werkstudent – Tipps für Unternehmen

| Am 01. Feb 2016

Nicht alle Tätigkeiten und Projekte eignen sich für den Einsatz von Werkstudenten, Praktikanten oder als Vergabe einer Abschlussarbeit gleichermaßen. Alle drei Einsatzarten sind jedoch hervorragende Scouting-Tools für die Suche nach jungen Talenten. Dieser Artikel gibt Tipps und Erfahrungen weiter, wie Praktikanten und Werkstudenten vom ersten Tag als produktive Mitarbeiter eingesetzt werden können und wann sich die Ausschreibung einer Abschlussarbeit lohnt.

 

Talent-Recruiting beginnt im Studium

Vor der Einstellung eines studentischen Mitarbeiters sollten sich gerade kleine Unternehmen und Startups überlegen: Welchen Tätigkeiten und Projekte müssen erledigt werden und für welchen genauen Zeitraum benötige ich Unterstützung?

 

Praktikanten eignen sich für befristete Projektarbeiten

Praktikanten sind in erster Linie „Azubis mit Studium“, also Lernende, keine Mitarbeiter. Sie kennen bisher nur die Theorie und wollen (und sollen) die betrieblichen Abläufe, die Tätigkeiten und ihr späteres Berufsfeld besser kennenlernen.

Daher ist wichtig: Sie sind keine Aushilfen, die nur zuarbeiten! Der sicherste Weg einen Praktikanten wieder zu verlieren, ist der permanente Einsatz für monotone oder repetitive Tätigkeiten. Selbstverständlich kann auch ein Praktikant im „Tagesgeschäft“ mithelfen. Zentrale Aufgabe seines Praktikums sollte aber ein fest definiertes, kleineres Projekt sein, mit dem er einen abgegrenzten Aufgabenbereich, eigene Verantwortung und ein Ziel für die Dauer des Praktikums bekommt.

 

Ein fester Ansprechpartner fördert die Eigenständigkeit

Auf der anderen Seite, ersetzen Praktikanten keine Mitarbeiter. Gerade in der Einarbeitungszeit stellen sie meist einen zusätzlichen Zeitaufwand für den betreuenden Mitarbeiter da, da sie sich oft unsicher fühlen und alles richtig machen möchten. Wichtig ist ein fester Mitarbeiter, der permanent als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Er sollte sowohl die zeitliche Kapazität als auch die Kompetenzen haben, wirklich für alle Fragen und Probleme zur Verfügung zu stehen. Wenn Mitarbeiter ein offenes Ohr signalisieren und immer wieder zum Fragen ermuntern, erwerben Praktikanten schnell das Vertrauen in ihre eigene Kompetenz und arbeiten häufig schon nach kurzer Zeit sehr selbstständig.

 

Studierende auf Master-Level sollten Vorerfahrung mitbringen

Wenn es eines gibt, wonach Unternehmen immer wieder fragen, so ist es Vorerfahrung und davon so viel wie möglich. Ein langes Praktikum beim namhaftesten Unternehmen der Branche, vielleicht eine Beschäftigung als Werkstudent oder studentische Hilfskraft an der Uni und dazu noch das Engagement in einer Hochschulgruppe – je mehr der Kandidat schon gesehen hat, umso besser.

Jedoch stellen Unternehmen oft unrealistisch hohe Anforderungen und nicht jedes Aufgabengebiet setzt zwingend lange, detaillierte Branchenerfahrung und Kenntnisse auf Expertenniveau voraus. Eigenständiges Denken, die Fähigkeit sich zu organisieren und sorgfältig zu arbeiten, können auch Kandidaten mitbringen, die gerade erst mit dem Studium begonnen haben. Da Bachelorstudenten in der Regel weniger bis gar keine Praxiserfahrung mitbringen, müssen Unternehmen hier mit längeren Einarbeitungszeiten und mehr Anleitungsaufwand rechnen, als dies bei Masterstudenten der Fall ist. Die Ausnahme bestätigt jedoch auch hier die Regel.

 

Abschlussarbeiten als wissenschaftliche Beratung

Die Vergabe einer Abschlussarbeit eignet sich vor allem für Themen, die ein wenig abseits vom Tagesgeschäft liegen oder nur teilweise Überschneidungen zum aktuellen Projekt zeigen. Beim Nachdenken über geeignete Themen eignet sich folgende Überlegung: Mit dem studentischen Mitarbeiter gewinnt das Unternehmen einen wissenschaftlichen Berater, der ein Thema aufbereitet und vertieft. Welche Themen liegen weit genug vom Tagesgeschäft weg und bieten eine gewisse zeitliche und inhaltliche Flexibilität? Außerdem sollte dem Unternehmen bewusst sein, dass der Bachelorand bzw. Masterand häufig nur Empfehlungen gibt und die Anwendung des Erarbeiteten beim Betreuer bzw. dem Unternehmen selbst liegt.

Analysen von Produkt- oder Arbeitsmärkten, Recherchen zu Entwicklungen und Trends, Durchführung von Befragungen oder auch Auswertungen von Daten sind typische Themengebiete für Abschlussarbeiten. Unternehmen sollten sich klar darüber sein, dass sie Ergebnisse in Form eines Berichts erhalten, der neben Ihren eigenen Anforderungen auch den akademischen Anforderungen der Universität oder Hochschule entsprechen muss. Die direkte Verwertbarkeit fehlt deshalb unter Umständen und der Betreuer selbst ist gefragt, wenn es um die Anwendung und Interpretation des Erarbeiteten im Unternehmen und die Übertragung hinein in die Strategie oder künftige Projekte geht.

 

Werkstudenten für die Unterstützung im Tagesgeschäft

Und wer macht jetzt das, was tagtäglich noch auf dem eigenen Schreibtisch landet und dringend abgearbeitet werden muss? Für die Unterstützung im operativen Geschäft sind Werkstudenten die ideale Besetzung. Sie können eigenständig kleinere Aufgaben übernehmen und so für Entlastung im Tagesgeschäft sorgen.

Aber auch hier gilt: Je interessanter, abwechslungsreicher und flexibler ihr Aufgabenbereich gestaltet ist, desto mehr gute Kandidaten bewerben sich in der Regel und desto weniger müssen Unternehmen pro Stunde zahlen (http://magazin.campusjaeger.de/gehalt-von-werkstudenten). Unternehmen, die darüber hinaus das Arbeitsvolumen zeitlich flexibel auf Prüfungsphasen und Semesterferien anpassen und Homeoffice bieten können, schaffen gute Voraussetzungen für eine langfristige Zusammenarbeit.

 

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Artikelbild: death to the stock photo, wired 5.

Martin Trenkle

About Martin Trenkle

Martin ist Mitgründer von Campusjäger und konnte im Zuge seines dualen Studiums der Betriebswirtschaftslehre als Vertreter seines Unternehmens auf Jobmessen sowie durch Projekte im Studentenrecruiting bereits Erfahrungen im Personalmarketing sammeln.

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