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Praktikum als Absolvent

Praktikum als Absolvent

| Am 23. Feb 2016

Bachelor- und Masterabsolventen sind sich unsicher – Wie ist das jetzt eigentlich genau? Ist es sinnvoll, nach meinem Studium noch ein Praktikum zu machen? Müssen Unternehmen für mich dann den Mindestlohn zahlen und wollen sie mich dann überhaupt? Nicht allen Absolventen gelingt es, nach dem Abschluss direkt einen Vertrag mit der Festanstellung in der Tasche zu haben. Da ist so ein Praktikum doch eine gute Option, oder? Wir helfen dir bei diesen wichtigen Fragen weiter.




Praktika nach dem Studium sind eine Ausnahme

In der Regel sind Praktika für Studenten, Schüler und Auszubildende gedacht. Sie dienen zur Orientierung und ermöglichen einen ersten Blick in die Berufswelt. Deshalb sagen viele Experten, dass ein Praktikum für Absolventen nicht die beste Lösung ist und sie sich sozusagen unter Wert verkaufen. Wenn du einen Bachelor- oder Masterabschluss hast, bist du hochqualifiziert und das sollte sich dann auch in deiner Arbeit und deinem Arbeitsvertrag bemerkbar machen.

Unsicherheit bei den Absolventen ist meistens der Grund, warum sie nach ihrem Abschluss noch ein Praktikum machen wollen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass Studenten schon während ihres Studiums Praktika absolvieren, um genau diese Unsicherheit abzulegen. Das macht den Berufseinstieg um einiges leichter.

Praktikum zwischen Bachelor und Master

Wenn du deinen Bachelor erfolgreich abgeschlossen hast und noch ein oder mehrere Semester Zeit hast, bis dein Master beginnt, bietet es sich natürlich an, in der Zwischenzeit ein Praktikum zu machen. Vor allem für Absolventen, die bis jetzt während des Studiums noch keine Berufserfahrung sammeln konnten, ist dann genau der richtige Zeitpunkt, das nachzuholen.

Praktikum als „Probezeit“

In manchen Unternehmen läuft das so: Absolventen unterschreiben erst mal einen Praktikantenvertrag, der sozusagen als „Probezeit“ zu verstehen ist. Auf Arbeitgeberseite ist das natürlich eine einfache Lösung. Bevor ein Arbeitsvertrag für eine Festanstellung unterschrieben wird, kann erst mal überprüft werden, ob der Absolvent sich überhaupt als fester Arbeitnehmer eignen würde. Der Kündigungsschutz kann so umgangen werden, der es Unternehmen nicht möglich macht, Arbeitnehmer kurz nach der Einstellung schon wieder zu entlassen.

Traineeprogramme sind eine gute Alternative

Stehst du als Absolvent also mit einem Bachelorabschluss da und hast nicht vor, noch deinen Master zu machen solltest du dich unbedingt nach Berufseinstiegen oder Traineeprogrammen umschauen. Traineeships sind eine gute Alternative zum Berufseinstieg oder zum Praktikum. Namenhafte Unternehmen wie Daimler oder Bosch, aber auch kleine Unternehmen und Startups bieten Absolventen Traineeprogramme an. Ein Traineeprogramm ist in der Regel für Hochschulabsolventen gedacht und geht meistens zwischen ein bis 2 Jahren. Die Absolventen lernen gleich mehrere Abteilungen und so die Unternehmensstruktur kennen. Ein Traineeship ist also eine super Möglichkeit für Absolventen, sich in die Firma einzuarbeiten.

Wann bekommen Praktikanten den Mindestlohn?

 

Alle freiwilligen Praktika, die über 3 Monate gehen, müssen mit dem Mindestlohn vergütet werden. Absolventen bilden hier jedoch eine Ausnahme. Nach dem Abschluss handelt es sich zwar in jedem Fall um ein freiwilliges Praktikum, mit dem berufsqualifizierenden Abschluss haben Absolventen allerdings unabhängig von der Dauer Anspruch auf Mindestlohn. Einigen sich Prakitkant und Arbeitgeber auf einen niedrigeren Lohn, wäre diese Vereinbarung nicht rechtsgültig. Bei Pflichtpraktika spielt die Länge des Praktikums keine Rolle – Unternehmen müssen Pflichtpraktikanten nie den Mindestlohn zahlen.

Was ist ein Pflichtpraktikum? Ein Pflichtpraktikum ist ein von der Schule oder Uni vorgeschriebenes Praktikum. Es ist fest in der Studien-/Ausbildungs- oder Schulordnung eingeplant und unbedingt notwendig, um einen Abschluss zu erlangen. Dort ist auch die Mindestdauer des Pflichtpraktikums festgelegt.

Was bedeutet das für Unternehmen und Absolventen?

Unternehmen stehen dadurch in einem Konflikt. Gerade kleinere Unternehmen und Startups können sich nicht leisten, Praktikanten mit dem Mindestlohn zu bezahlen. Daher ist es für Studenten oft schwierig, bei einem längeren freiwilligen Praktikum (> 3 Monate) eine passende Praktikumsstelle zu finden. Ähnlich sieht es auch bei Absolventen aus.

Du darfst jetzt aber auf keinen Fall denken, dass Praktika jetzt auf 3 Monate begrenzt sind. Es gibt genug große Unternehmen, für die es kein Problem ist, ihren Praktikanten den Mindestlohn zu zahlen. Allgemein sind Unternehmen immer froh, wenn Praktikanten so lang wie möglich im Unternehmen bleiben können. Allein die Einarbeitungsphase ist oft schon lang, sodass sich ein Praktikum ab 3 Monaten erst so richtig lohnt.




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BEITRAGSBILD: thinkstockphotos.de

Julia Forster

About Julia Forster

Julia Forster studiert seit 2013 Kommunikation und Medienmanagement in Karlsruhe. Seit September 2015 ist sie Teil des Campusjägerteams und kümmert sich um Marketing, Social Media und operative Aufgaben.

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