Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

Keine Kommentare

"Erzählen Sie mal..." Typische Vorstellungsgespräch Fragen

„Erzählen Sie mal…“ Typische Vorstellungsgespräch-Fragen

| Am 27. Jul 2016

Kennst du das, man sitzt im Eingangsbereich einer Firma und wartet auf einen Termin mit dem Geschäftsführer für ein Vorstellungsgespräch? Dann wirst du irgendwann ins Zimmer gerufen und bist aufgeregt? Als die erste Frage kommt, fangen deine Hände an zu schwitzen und deine Stimme bebt? Auf diese Frage warst du nicht vorbereitet?

Stell dir vor, dafür gäbe es eine einfache Abhilfe, sodass du nur noch vorbereitet ins Vorstellungsgespräch gehst! Nun, durch unseren Leitfaden bist du in wenigen Schritten so gut vorbereitet, dass du sicher und selbstbewusst ins Vorstellungsgespräch gehen kannst und garantiert auf jede Frage eine Antwort hast!

Wenn dich das Vorstellungsgespräch allgemein interessiert, schau dir doch mal diesen Artikel HIER an. Du hast nur noch wenige Minuten bis zum Vorstellungsgespräch und brauchst jetzt lieber ein paar Last-Minute-Tipps? Keine Sorge, auch da haben wir HIER das Geeignete für dich!



Typische Fragen im Vorstellungsgespräch

Natürlich gibt es in jedem Vorstellungsgespräch Fragen, die obligatorisch (fast) jeder Personaler fragt. Damit werden einfach die „Grundpfeiler“ abgesteckt. So versucht sich der Personaler möglichst schnell ein Bild von dir zu machen. Diese Fragen drehen sich vor allem um die fachliche und persönliche Qualifikation, deine Motivation und zum Teil noch deinen sozialen Hintergrund. Darunter fallen Fragen wie:

Fachliche Kompetenzen

– Beschreiben Sie kurz Ihren Werdegang.
– Warum möchten Sie gerade in diesem Bereich arbeiten?
– Haben sie bereits in diesem Bereich gearbeitet?
– Warum sind Sie für diese Stelle geeignet?
– Was stellen Sie sich unter dieser Tätigkeit vor?
– Haben Sie neben dem Studium bereits gearbeitet oder sich an Projekten beteiligt?

Und natürlich der Klassiker:

– Erzählen Sie mal etwas über sich.
Dabei solltest du dich auf deine berufliche Laufbahn konzentrieren. Bereite am besten einen kleinen Pitch vor, in dem du beschreibst, wer du bist, was du kannst und warum du für die Stelle geeignet bist – bleibe dabei bei ein bis zwei Minuten. Wichtig: Nicht auswendig aufsagen, sondern lieber vorher nur Stichpunkte merken und dann spontan zu einem Text zusammenfügen. Du kennst dich selbst am besten.

Persönliche Qualifikation

– Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
Mittlerweile ist es nicht mehr „in“, bei Schwächen versteckte Stärken zu nennen, wie „ich arbeite zu viel.“. Nenne lieber eine ehrliche Schwäche, aber auch, wie du daran arbeitest. Das wirkt ehrlicher, authentischer und zeigt, dass du gut selbstreflektieren kannst.

Weitere Fragen:

– Wie gehen Sie mit Situationen um, die es schwer oder nicht mehr möglich machen, im Team zu arbeiten?
– Was war die größte Herausforderung, die Sie in den letzten zwei Jahren zu bewältigen hatten?
– Standen sie schon vor unlösbaren Aufgaben und wie gehen Sie damit um?
– Welche Eigenschaften sind für diese Position Ihrer Meinung nach wichtig?

Motivation

– Wo sehen Sie sich beruflich in fünf Jahren?
– Warum wollen Sie gerade für unser Unternehmen arbeiten?
– Wären Sie bereit, umzuziehen?

Sozialer Hintergrund

– Welche Hobbies haben Sie?
– Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
– Wo kommen Sie her, wo sind Sie aufgewachsen und wo möchten Sie in 10 Jahren sein?
– Haben Sie Geschwister?

 

Hobbies | startupstockphotos.com

Hobbies – Tischtennis und Arbeiten? | Eric Bailey, startupstockphotos.com

Die Falle im Vorstellungsgespräch: Fangfragen erkennen

Mit Fangfragen wollen dir die Interviewer auf den Zahn fühlen. Sie sollen dich aus der Reserve locken. Damit versuchen die Interviewer zu erkennen, wie du in Stresssituationen reagierst und wie souverän du mit Unerwartetem umgehst.

Zu den Fangfragen gehören zum Beispiel Fragen, die auf heikle Themen abzielen, zum Beispiel Lücken in deinem Lebenslauf, Ungereimtheiten oder spezifische Fragen zu deiner bisherigen Arbeit. Gerade in Zeiten von Social Media wird auch vermehrt auf deine Online-Präsenz geachtet. Also kann es sein, dass du auch mal auf peinliche Bilder auf deiner Pinnwand angesprochen wirst…

Das Wichtigste bei solchen Fragen ist es, einfach gelassen und sinnvoll zu antworten. Auch hier zählt, dass du dich vorher vorbereitest. Meistens weißt du eigentlich ganz gut, welche Lücken in deinem Lebenslauf vorhanden sind und deine Pinnwand kannst du auch einmal durchscrollen.

Ein paar Beispiele sind:

– Können Sie sich Gründe vorstellen, warum jemand nicht gerne mit Ihnen zusammen arbeitet?
– Was wollen Sie werden, wenn Sie groß werden?
– Was schuldet ein Unternehmen seinen Mitarbeitern?
– Was würden Sie tun, wenn Sie morgen im Lotto gewinnen würden?
– Was werden Ihre Kollegen von Ihnen lernen?
– Wann haben Sie das letzte Mal die Regeln gebrochen und warum?
– Beim Mittagessen bekommen Sie ein anderes Essen, als Sie bestellt hatten, wie reagieren Sie?
– Angenommen Sie finden heraus, dass Ihr Arbeitgeber etwas Verbotenes tut, wie gehen Sie damit um?
– Mit welchen Persönlichkeiten kommen Sie am besten zurecht und warum?

Einige Unternehmen suchen sich für Bewerbungsgespräche auch manchmal Brainteaser heraus. Gerade bei Berufen, die Logik und Kreativität bei mathematischen Problemen fordern, ist das eine beliebte Möglichkeit, den Bewerber näher kennen zu lernen. Um deine Fähigkeiten zu verbessern, findest du HIER eine Auflistung vieler interessanter Brainteaser.

 

 

Verboten! Diese Fragen dürfen nicht gestellt werden.

Zu den Fangfragen gehören manchmal aber auch unerlaubte Fragen. Unerlaubt heißt in diesem Falle, dass sie laut Gesetz nicht explizit verboten sind, du den Interviewer nach dem Vorstellungsgespräch aber verklagen könntest. Die meisten Interviewer stellen diese Fragen jedoch nicht und die, die es tun, machen das meist unwissentlich. Es geht ihnen gewöhnlicherweise lediglich darum, die Bewerber aus der Reserve zu locken.

Die unerlaubten Fragen drehen sich um Themen wie Familienplanung, Religion, Parteizugehörigkeit, Gewerkschaftszugehörigkeit, sexuelle Neigungen und generell Fragen zum Privatleben.

Wenn der Interviewer eine dieser Fragen stellt, ist es wichtig, gelassen zu reagieren. Wie gesagt, häufig sind sich die Interviewer gar keiner Schuld bewusst. Es ist in diesem Falle erlaubt zu lügen, also kannst du einfach direkt „Nein“ sagen, auch wenn das Gegenteil der Fall ist. Bei Ja und Nein Fragen also kein Problem…

Wenn es sich um offene Fragen handelt, sieht die Situation aber schon schwieriger aus. Entweder sagst du höflich und nett, dass es nicht erlaubt ist, solche Fragen zu stellen und du deswegen vorziehst, die Frage nicht zu beantworten. Oder du überlegst dir eine schlagfertige, nichtssagende Antwort oder Gegenfrage, die das Gespräch wieder in eine andere Richtung lenkt.

In gewissen Situationen ist es allerdings erlaubt, nach diesen Dingen zu fragen, dann solltest du auch ehrlich antworten. Wenn es sich etwa um schwere, körperliche Arbeit handelt, ist es dem Arbeitgeber gestattet, nach einer möglichen Schwangerschaft zu fragen. Genauso steht es mit der Frage nach Diebstählen oder ähnlichem, wenn du dich auf eine Stelle bewirbst, bei der offen mit Geld gearbeitet wird, wie zum Beispiel in einer Bank.

Manche Fragen sollten nicht gestellt werden | Jay Mantri, jaymantri.com

Manche Vorstellungsgespräch Fragen sollten nicht gestellt werden | Jay Mantri, jaymantri.com

 

Fragen, die du als Bewerber stellen kannst

Normalerweise fragt der Interviewer am Ende des Vorstellungsgespräch immer, ob du noch Fragen an ihn hast. Gerade, wenn man sich vorher nichts überlegt hat, kommt man in dieser Situation häufig ins Schwitzen. Deswegen überlege dir vorher, was du über das Unternehmen und deine Arbeit dort noch erfahren möchtest.

Einerseits kannst du natürlich spezielle Fragen zur Stelle oder dem Unternehmen stellen. Du kannst zum Beispiel genauer auf einzelne Punkte in der Vision oder der Struktur des Unternehmens eingehen. Du kannst auch genau fragen, wie ein Tagesablauf im Unternehmen aussieht. So kannst du auch indirekt gleich herausfinden, ob die Arbeitszeiten flexibel sind.

Andererseits kannst du auch allgemeinere Fragen stellen, die du bei so gut wie jeder Stelle fragen kannst. (Außer bei kurzfristigen Stellen):

– Welche Erwartungen werden an mich in den nächsten zwei Jahren gestellt?
– Wie hilft diese Stelle den Zielen des Unternehmens in den nächsten zwei Jahren?
– Wie steht es mit Weiterbildungsmöglichkeiten?

Und was immer geht:

– Kann ich mir den Arbeitsplatz ansehen?
– Was sind die speziellen Herausforderungen dieser Stelle?
– Wurde die ausgeschriebene Stelle neu geschaffen?
– Wird hier eher einzeln oder im Team gearbeitet?

Es kann allerdings immer mal sein, dass man während des Vorstellungsgesprächs auf eine Frage kommt. Deswegen ist es sinnvoll, einen kleinen Block mitzunehmen, um sich aufkommende Fragen notieren zu können.

Notizen machen lohnt sich immer | unsplash.com / Alejandro Escamilla

Notizen machen lohnt sich immer | Alejandro Escamilla, unsplash.com

Jetzt bist du auf Fragen im Vorstellungsgespräch gut vorbereitet

Nun hast du von uns ein ganzes Arsenal von Fragen bekommen. Was du daraus machst, ist dir überlassen. Am besten gehst du einmal alle Fragen durch und schreibst dir kurze Stichpunkte zu jedem Punkt auf, damit du weißt, wie du darauf reagieren kannst.

Manchmal zieht der Interviewer es vor, dir seiterseits viel über die Stelle zu erzählen und dann zu testen, ob du das, was er dir erzählt hat, auch verstanden hast. Also aufmerksam zuhören und mitdenken, dann klappt auch das!

Denk immer daran, offen, ehrlich und freundlich zu antworten. Stell dein Licht nicht unter den Scheffel, verkaufe dich aber auch nicht über deinen Wert, um nicht arrogant zu wirken. Wenn du authentisch auftrittst, deine Motivation zum Ausdruck bringst und dich selbst gut genug kennst, bist du bei allen Vorstellungsgespräch Fragen bestens vorbereitet um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Jetzt bist du gut vorbereitet, aber was verdient man in einem Praktikum oder als Werkstudent überhaupt? Wie viel man im Praktikum verdienen kann, erfährst du HIER und wie viel ein Werkstudent typischerweise verdient HIER.




Bereit für die Vorstellungsgespräche? Dann bewirb dich über Campusjäger bei vielen spannenden Berufseinstiegen, Praktika oder Werkstudentenstellen!

STUDENTENJOBS

 

BILD: Breather, unsplash.com

Theresa Koehnsen

About Theresa Koehnsen

Theresa Koehnsen studiert seit 2013 Medien und Kommunikation in Passau. Seit August 2015 ist sie bei Campusjäger dabei und für Marketing, PR und operative Aufgaben zuständig.

Kommentar schreiben

 

Hast du's drauf?

 

Campusjäger ist Headhunting für talentierte Studenten.

 

Wir sind dein Ansprechpartner für eine steile aber stressfreie Karriere und unterstützen dich bei der Suche nach Praktika, Werkstudentenjobs oder dem perfekten Berufseinstieg.



Jetzt anmelden!