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US Wahlkampf bestimmt durch Marketing Regeln

US Wahlkampf bestimmt durch Marketing Regeln

| Am 01. Mrz 2016

Wahlkampf in den USA – für uns hier Zulande ein inszeniertes Spektakel. Donald Trump oder Hilary Clinton füllen Stadien mit ihren pathetischen Reden. Heute ist „Super Tuesday“, einer der Höhepunkte im Vorwahlkampf der USA. Dabei gehen eben die beiden schon erwähnten Kandidaten als Favoriten ins Rennen. Aber warum jetzt schon dieser ganze Trubel, wenn die Wahlen doch erst im November sind?

In den USA treffen nicht wie in Deutschland Parteien aufeinander, die ihre schweren Wahlprogramme zu steuern haben. Es treffen politische Unternehmer aufeinander, die schon seit Beginn 2014 ihr Management organisiert haben, um genau jetzt wettbewerbsfähig zu sein.

Marketing wie es im Buche steht

Das Produkt ist der Kandidat, die Zielgruppe – die Wähler. Ein Team aus hochkarätigen Wahlkampfmanagern kümmern sich über Jahre hinweg, um die perfekte Vermarktung ihres Kandidaten. Anlässlich dazu 4 Marketing-Lektionen, die wir uns von Donald Trump abschauen können:

1. Kenne deine Zielgruppe
Donald Trump ist es egal, ob du ihn liebst oder hasst. Er kennt genau seine Zielgruppe, die ihn unterstützen und an seine Kompetenz glauben. Diese Einstellung kannst du auch für dein Business übernehmen.

Dein Produkt oder Serviceleistung muss nicht jedem passen. Erkenne deine Zielgruppe und das damit verbundene Potenzial für diese Lösungen zu finden.

2. Kenne deine Marke
Trump weiß genau was er ist. Er weiß sich als Unternehmer zu verkaufen. Der Ur-New Yorker als Immobilienmogul, Bestseller Autor und Fernsehstar der Reality-Serie „The Apprentice“. Das Selbe tut er jetzt im übertragenen Sinne in politischer Sprache.
Also kenne deinen Wert und gib deinem Produkt eine Bedeutung. Deine Zielgruppe muss aus deiner Kommunikation heraus erkennen, was sie bekommt.

3. Das richtige Maß kennen
Donald Trump provoziert, das ist nichts Neues. Mit hetzerischen Äußerungen zu mexikanische Immigranten, hat er viele Anhänger gefunden. Er spricht seine Wahrheit laut aus, auch wenn es nicht unbedingt auf die höfliche Art und Weise passiert.
Andere Politiker sind in der Hinsicht sehr schwammig und versuchen allen zu gefallen und ihre Zielgruppen nicht zu verschrecken.

Lektion: Stehe zu deiner Marke, zu deinem Produkt auch wenn es in der Öffentlichkeit zu Kontroversen führt. Bleibe bei Menschen in Erinnerung. Das schaffst du nicht, wenn du versuchst jedem zu gefallen.

4. Keine Entschuldigungen! Oder doch?
Es gibt wenige Personen wie Trump, die wirken als hätten sie nicht zu bedauern oder über was sie sich schämen müssten. Er nennt die Dinge beim Namen gibt seinen Senf dazu ab und geht über zum nächsten Punkt. Kritik kennt er nicht (wobei das nicht der allerbeste Weg ist). Es scheint als ob Donald Trump sich noch nie für etwas entschuldigt hat.

Sollte man das genau so für sein Business übernehmen? Wann ist man in der Position sich zu entschuldigen? Bei einem Kunden der eine schlechte Erfahrung mit deinem Produkt gemacht hat? Für einen missverständlichen Tweet oder Facebook Post? Hier musst du aufpassen, die richtige Balance zu finden. Entschuldigst du dich zu oft, versuchst du es vielleicht den falschen Interessenten recht zu machen, die den Wert deines Produktes nicht kennen. Aber versäumst du es dich zu entschuldigen wenn es nötig ist, könntest du einen großen Schaden für deine Marke anrichten.

Egal ob Trump gewinnt oder nicht. Diese Lektionen können wir auf jeden Fall schon Mal von ihm lernen.

 


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Svenja Hucker

About Svenja Hucker

Svenja studiert Wirtschaftswissenschaften und E-Business an der Leuphana Universität Lüneburg und unterstützt Campusjäger seit Januar 2016 im Bereich Marketing und Public Relations.

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