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Diese Versicherungen brauchst du als Student!

Diese Versicherungen brauchst du als Student!

| Am 29. Mrz 2017

Als Student hast du wahrscheinlich alles andere im Kopf als Versicherungen. Doch nun wird es Zeit, dir über eigene Absicherungen Gedanken zu machen. Wir erklären dir, welche Versicherungen du jetzt unbedingt brauchst.

Private Haftpflichtversicherung

Sicher gehörst du zu den vorsichtigen Menschen, die darauf aufpassen, niemandem einen Schaden zuzufügen. Doch ein Versehen ist schnell passiert: Da reicht es schon, wenn du als Radfahrer mit einem Fußgänger zusammenstößt und sich dieser dabei verletzt. Dann kann er nicht nur die Kosten der ärztlichen Behandlung von dir fordern, sondern auch ein Schmerzensgeld, das bei schweren Unfällen sehr hoch ausfallen kann. Klar ist: So ein Schadensersatz kann ein großes Loch in dein Budget reißen.

Hast du jedoch eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen, übernimmt diese den Schaden, den du anderen Personen oder ihren Gegenständen versehentlich zufügst.

Wenn dein Studium deine erste Ausbildung ist, so bist du bis zu einem bestimmten Alter noch über die Haftpflichtversicherung deiner Eltern geschützt. Wenn sich dein Studium jedoch dem Ende neigt, du ein bestimmtes Alter überschreitest (meist 25 oder 30) oder heiratest, solltest du dir unbedingt eine eigene Haftpflichtversicherung besorgen. Diese ist auch nicht teuer und gibt es bereits ab 7 Euro im Monat.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Noch nie gehört? Hinter diesem etwas sperrigen Namen verbirgt sich eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sichert dich nämlich für den Fall ab, dass du eines Tages nicht mehr deiner Arbeit nachgehen kannst, weil du einen Unfall oder eine schwere Krankheit hattest. Stell dir vor, du musst dann auf dein Einkommen verzichten – gar nicht so leicht, wenn du kein größeres Vermögen angespart hast. Ohne Job und ohne Einkommen müsstest du deinen Lebensstil stark einschränken – es sei denn, du hast eine BU abgeschlossen. Übrigens: Bei Berufsunfähigkeit unterstützt dich der Staat leider gar nicht. Eine sogenannte Erwerbsminderungsrente gibt es nur unter ganz bestimmten Umständen und fällt auch dann sehr gering aus.

Dabei zahlst du jeden Monat einen bestimmten Betrag an die Versicherung. Kommst du eines Tages in die Situation, dass du für längere Zeit – mindestens sechs Monate lang – deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, erhältst du eine Berufsunfähigkeitsrente von deiner Versicherung. Diese legst du selbst fest und kann z.B. 1000 Euro monatlich betragen. Es lohnt sich bereits als Student, so eine Versicherung abzuschließen: Denn als junger und meist noch gesunder Mensch zahlst du deutlich geringere Beiträge als später. Manche Versicherer zahlen dir sogar dann eine Rente aus, wenn du wegen Krankheit oder Unfall dein Studium nicht mehr fortsetzen kannst.

 

Krankenversicherung

An ihr führt kein Weg vorbei: Jeder Mensch in Deutschland muss krankenversichert sein. Diese bezahlt alle Kosten, die für medizinisch notwendige Behandlungen und Untersuchungen anfallen. Als Student bist du noch bei deinen Eltern mitversichert, solange dein 25. Geburtstag noch vor dir liegt und du nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienst. Studierst du etwas länger oder verdienst mehr dazu, so musst du dir eine eigene Versicherung suchen.

Weitere nützliche Versicherungen

Auf die eben genannten drei Absicherungen solltest du auf keinen Fall verzichten. Je nachdem, wie dein Lebensstil genau aussieht, können für dich weitere Versicherungen attraktiv sein:

  • Auslandskrankenversicherung: Sie ist wichtig, wenn du in ferne Länder reisen oder dort studieren möchtest. Die deutsche Krankenversicherung zahlt dir nämlich nur dann ärztliche Behandlungen, wenn du dich innerhalb der EU und manchen anderen europäischen Ländern aufhältst.
  • Hausratversicherung: Sie übernimmt Schäden und Verluste an beweglichen Gegenständen in deiner Wohnung, beispielsweise dann, wenn ein Feuer in deiner Wohnung wütet oder ein Einbrecher deine Wertsachen klaut.
  • Private Altersvorsorge: Im Alter wirst du vom Staat weniger Rente erhalten als die Generation deiner Eltern. Deshalb solltest du privat vorsorgen: Legst du dein Geld mit einem Riester-Vertrag an, kannst du die Beiträge von der Steuer absetzen. Es ist jedoch auch möglich, dein Geld in Aktienfonds zu investieren.
Kay Koch

About Kay Koch

Kay ist über ein paar Umwege zur Öffentlichkeitsarbeit gekommen. Nach einer Physiotherapieausbildung studiert er nun Wissenschaft - Medien - Kommunikation an der Universität Karlsruhe. Seit April 2016 unterstützt er das Team von Campusjäger in der PR.

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