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5 gute Gründe für ein Auslandssemester in Frankreich

5 gute Gründe für ein Auslandssemester in Frankreich

| Am 06. Jun 2017

Ein Studium ist nicht billig, schon gar nicht im Ausland. Dennoch sind Auslandssemester heutzutage fast schon ein fester Bestandteil eines jeden Studiums geworden. Die wertvollen Erfahrungen bringen Studierende nicht nur in der persönlichen sondern auch in der beruflichen Entwicklung voran und stellen ein unverzichtbares Element im eignen Lebenslauf dar. Dank Erasmus+, dem größten Programm zur Steigerung der internationalen akademischen Mobilität, erfüllen sich allein in Deutschland jährlich über 35.000 Studierende den Traum vom Auslandssemester.

Hat man sich einmal entschieden, den Schritt ins Ausland zu wagen, stellt sich eine sehr wichtige Frage: In welchem Land möchte ich für ein oder zwei Semester studieren? Zu den beliebtesten Erasmusländern zählen Spanien, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. Aber auch nordische Länder wie Norwegen und Schweden werden immer beliebter. Viele Studenten entscheiden sich für einen Aufenthalt, um die bereits vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse in der Landessprache zu erweitern. Auch Frankreich ist dafür bestens geeignet. Falls du derzeit vor der Wahl deines zukünftigen Studienortes stehst und dich schon immer für leckere Crêpes, Baguettes oder ein Glas Rosé begeistern konntest, dann ist Frankreich dein Traumland.

#1 Privatunis und angesehene Hochschulen zum Nulltarif

Wenn du im Rahmen von Erasmus+ ins Ausland gehst, erhältst du nicht nur eine monatliche Unterstützung, sondern musst dank der Hochschulpartnerschaften keine Studiengebühren zahlen. Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Frankreich Privatuniversitäten und sogenannte Business Schools, die international einen guten Ruf genießen, jedoch für Präsenzstudenten ziemlich teuer sind. Hier studiert die Elite Frankreichs und zahlt pro Semester zwischen 3000 und 5000 Euro. Doch keine Angst, auch Business Schools wie NEOMA Business School, HEC Paris und Iéseg School of Management können Teil des Erasmus+ Netzwerkes sein – weshalb die Studienkosten für dich entfallen.

An den Privatuniversitäten gelten jedoch andere Regeln als an staatlichen Hochschulen, denn das System ist verschulter und es herrscht Anwesenheitspflicht. Doch das sollte dich nicht abschrecken, denn oftmals sind die Professoren, die an diesen Einrichtungen unterrichten, fachlich besonders gut und können den Studierenden viele Praxisbeispiele vermitteln. So lernst du nicht nur ein anderes Bildungssystem kennen, sondern bekommst auch einen anderen Blickwinkel auf fachliche Aspekte deines Studiums geboten.

#2 Staatliche Fördermöglichkeiten & Rabatte für Erasmus-Studenten

Auch wenn du nur für eine relative kurze Zeit in Frankreich lebst, hast du je nach Wohn- und Familiensituation Anspruch auf staatliche Zuschüsse. So können auch Erasmus+ Studenten einen Wohngeldantrag (CAF) stellen und fast 30% der Kaltmiete erstattet bekommen. Dazu wird lediglich ein französisches Bankkonto, eine Immatrikulationsbescheinigung, eine Passkopie, der CAF-Antrag sowie eine internationale Geburtsurkunde benötigt. Diese kann man sich beim Standesamt seiner Geburtsstadt für 10 Euro ausstellen lassen. Je nach Universität gibt es noch weitere Vergünstigungen wie bei Mensaessen oder bei öffentlichen Transportmitteln. Einige Universitäten geben ihren Studenten einen ISIC Studentenausweis, welcher zusätzliche Rabatte gewährt.
Für kulturinteressierte Studenten ist Frankreich ein wahres Paradies, denn alle staatlichen Museen sind für EU-Bürger unter 26 Jahren kostenlos zugänglich. Wenn du beispielsweise einen Ausflug nach Paris planst, kannst du mit deinem Personalausweis auf die Aussichtsplattform des Arc de Triomphe hochsteigen oder dir die berühmte Mona Lisa im Louvre ansehen, ohne einen Cent ausgeben zu müssen.

#3 Laissez-Faire – die französische Lebensweise

Apropos neue Sichtweisen: Wer in Frankreich lebt, sollte definitiv nicht in der Erasmus-Blase stecken bleiben, sondern die französische Lebensweise aufnehmen und in den neuen Alltag integrieren. Wann wirst du demnächst noch einmal die Gelegenheit haben, in einer anderen Kultur zu leben? Macarons, Mille-feuille oder doch ein leckeres Baguette mit Fromage? Die französische Küche inklusive Pattisserie und Boulangerie und Cholaterie hat einiges zu bieten und lässt die deutschen Backwaren und Süßspeisen geradezu langweilig erscheinen. Franzosen lieben gutes Essen und nehmen sich auch Zeit dafür – und das ist kein Cliché.

Natürlich wirst du neben der Esskultur noch andere Aspekte der französischen Lebensart kennen- und auch lieben lernen. Gerade für deutsche Studenten ist das Studium in Frankreich eine Nervenprobe, denn einige bürokratische Abläufe sind oft umständlich und benötigen viel Zeit und Geduld. Nichtsdestotrotz wird dir ein Auslandsaufenthalt in Frankreich helfen, bestimmte Vorurteile zur Seite zu legen und eigene Erfahrungen mit der französischen Kultur zu sammeln.

#4 Paris, mon amour. Je t’aime!

Auslandssemester in Frankreich

Wer kennt sie nicht: die Hauptstadt Frankreichs, die Millionen Touristen jährlich anzieht und auch liebevoll Stadt des Lichts oder Stadt der Liebe genannt wird. Egal ob man direkt in Paris studiert oder für einen Ausflug in die Stadt kommt, es gibt einiges in dieser pulsierenden Metropole zu entdecken. Von Museen wie dem Louvre, den Musée D’Orsay oder dem Musée Grévin über die Aussichtsplattformen am Arc de Triomphe, auf dem Eiffelturm oder auf den Galeries Lafayette, bis hin zu den zahlreichen Kirchen wie Sacre Coeur oder Notre Dame. Natürlich gibt es in Frankreich noch viele weitere sehenswerte Städte und Sehenswürdigkeiten wie im Nord-Westen Étretat mit den Elefantenfelsen und Steilküsten, den Mont-Saint-Michel oder eher im Süden Lyon und die anschließende Côte D’Azur mit den beliebten Städten wie Nizza und Marseille.

Egal welches Reiseziel dir für einen spontanen Wochenendtrip zusagt, zu entdecken gibt es einiges und Reisen in Frankreich ist dank des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetzes unkompliziert. Hauptverkehrsknotenpunkt ist Paris. Von dort aus kommt man mit dem Bus, Zug oder dem Flugzeug einfach und schnell in alle Ecken des Landes. Busunternehmen wie Ouibus und Flixbus, aber auch das Bahnunternehmen SNCF bieten oftmals spezielle Studententarife und –rabatte, die den Geldbeutel schonen.

#5 Parlez-Vous Français?

Wer das Auslandssemester sprachlich nutzen will, kann in Frankreich große Fortschritte in der französischen Sprache machen, denn viele Franzosen können oder wollen kein Englisch verstehen. Gerade in einfachen Alltagssituationen wie im Supermarkt, bei der Post oder beim Ausfüllen von Anträgen, kann das Schulfranzösisch aufgefrischt und angewandt werden.

Natürlich bieten die Universitäten auch spezielle Sprachkurse für Erasmusstudenten an, die auf das jeweilige Sprachniveau (A1 bis C1) der Teilnehmer angepasst werden. Um die Sprache aber richtig zu lernen, sollte man versuchen, in der Uni oder im Alltag mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Viele Studenten entscheiden sich dazu, in einer WG mit französischen Studenten zu wohnen oder an einem Buddy-/Tandemprogramm teilzunehmen.

Egal welche Übungsform du nutzen willst, wenn du offen auf deine Mitmenschen zugehst und keine Angst vor kleineren Fehlern hast, wirst du deine Sprachkenntnisse am Ende deines Auslandsaufenthaltes hörbar verbessert und eventuell sogar neue Freundschaften geschlossen haben.
Wer weiß – vielleicht könntest du dir sogar vorstellen, nach deinem Studienaufenthalt ein Auslandspraktikum in Frankreich zu absolvieren, um die französische Arbeitswelt besser kennenzulernen. Wie auch immer du dich entscheidest: die Welt steht dir offen.

Über die Autorin:

Katharina Neumann von StudentJob Deutschland, der Jobbörse für Studenten, Absolventen und Young Professionals mit eine großen Auswahl an passenden Nebenjobs, Ferienjobs, Karrierestarts und Praktika.

Kay Koch

About Kay Koch

Kay ist über ein paar Umwege zur Öffentlichkeitsarbeit gekommen. Nach einer Physiotherapieausbildung studiert er nun Wissenschaft - Medien - Kommunikation an der Universität Karlsruhe. Seit April 2016 unterstützt er das Team von Campusjäger in der PR.

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